Kulturmeile 2015


KULTURMEILENFEST 2015 – Ein Rückblick –

Nun ist das Kulturmeilenfest 2015 auch schon wieder Geschichte.
Bauhaus 03Früh am Sonntagmorgen war zunächst ein zögerlicher Start zu verzeichnen, doch mit fortschreitender Tageszeit wurden alle Angebote in der Wik und Holtenau von einem großen Publikum freudig und mit großem Interesse angenommen. Eine Ausnahme bildete, sofort von Anfang an, die TMS. Hier „strömten“ kurz nach Öffnung der Tore die Besucher herein.
Hauptanziehungspunkt war zunächst die Eröffnung der Fotoausstellung „120 Jahre NOK“ von Frau Marie-Luise Liebe. Frau Liebe hatte ein umfangreiches Werbemanagement gestartet und der angekündigte Besuch des Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar tat sicher sein Übriges dazu.
Nach kurzen Ansprachen durch Herrn Bock, Schriftführer des Vereins Maritimes Viertel und Schleusenführer in der TMS und dem Torbunker 4, den Stadtpräsidenten und natürlich den erläuternden Worten von Frau Liebe zu ihrer Bilderausstellung, fanden sich viele, teils bekannte Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu lockeren Gesprächen bei kleinen Erfrischungen und Knabbereien zusammen. Da Wand an Wand, bummelten die Gäste auch durch die Schleusenausstellung des WSA in der vorgelagerten großen Halle und fanden ausreichend Gelegenheit, sich mit Fachleuten über die Geschichte und „Bautechnik von Schleusen und NOK unterhalten zu können.  Auch die Fotostrecke von UNICEF und Anschauungstafeln bzgl. der Baumaßnahmen im Anscharpark fanden großes Interesse.
spielzeug04Besonders der Flandernbunker, das Maschinenmuseum und die Angebote im Schleusenpark boten die Möglichkeit, den gleichzeitig stattfindenden Weltkindertag zu thematisieren.
Die „Werkstatt für kreative Unruhe“ im Anscharpark veranstaltete zum Kulturmeilenfest 2015 einen „Tag der offenen Tür“ und ludt zu verschiedenen Aktionen ein u.a. Kinderschminken; chinesische Kalligraphie für Groß und Klein; Malen für Kinder „Kids für Tiere“; Qigong Grundübung; Origami, die Kunst des Papierfaltens; Tusche- und Aquarellmalerei.
Im Flandernbunker wurden die ständigen Führungen gerne angenommen, boten Ansätze zu vielen guten Gesprächen und das „Kieler Friedens-Denkmal“ nahm dankbar von Kindern und Eltern mitgebrachtes Kriegsspielzeug in sich auf.
Der Schleusenpark war Startpunkt der gesamten Veranstaltung, die von der Vorsitzenden des Vereins Maritimes Viertel, Frau Ingrid Lietzow, mit einem Hupsignal eröffnet wurde.
Viele Spiele unter Mitwirkung der Kinder, so vom Kinderschutzbund, der Sixpackacrobats, eines Polizei-Verkehrsparcours und des Groovecenters wurden begeistert angenommen und die Sport- und Tanzvorführungen der kleinen Cheerleader und Sportler mit großem Beifall belegt.
Das Maschinenmuseum glänzte wieder mit einem professionellen Programm, das natürlich besonders die kleinen Gäste ansprach. Fahrten mit dem alten Bulldog, Wasserspiele und DSC_3637 a (2) netzFingerfertigkeiten an den Spiel- und Basteltischen wurden ebenso rege genutzt, wie die angebotenen Vorträge und Führungen.
Ein weiteres Highlight bot zweifellos erneut der Auftritt des Shanty-Chors „Neptun“ auf dem Torbunker 4, der Besucherplattform an der Großen Südkammer der Schleusenanlage, die, Dank des WSA-Holtenau, kostenlos zu betreten war.
Das Publikum zollte begeisterten Beifall bei der verträumten musikalischen Reise über die Weltmeere. So mancher Besucher erwies sich als textfest und sang fleißig mit. Zu den fachlichen Erklärungen bei den Schleusenführungen unserer dort oben anwesenden Vereinsmitglieder, Rüdiger Bock und Klaus Käding, nutzten die Besucher das umfangreiche und sehr schmackhafte gastronomische Angebot von Frau Andrea Leimgrübler in ihrem Kiosk „Torbunker 4“ mit offensichtlichem Heißhunger aus.
Zu regelrechten Staus auf der „Adler I“ führten die Vorlesungen von Norbert Aust, da viele Besucher an Bord blieben, um dessen Vorträgen zu lauschen. Auch auf der Holtenauer Seite war das Interesse groß, nachdem ein kurzer aber heftiger Regenschauer abgezogen war.
Mit viel Vergnügen nahmen Kinder das Angebot vom „Laden 42“ in der Kanalstraße an und ließen sich ihre Gesichter fachgerecht anmalen. Am Tiessenkai herrschte reges Treiben, da das WSA-Holtenau uns, dem Verein Maritimes Viertel, die Erlaubnis zur Öffnung der „Drei-Kaiser-Halle“ des Holtenauer Leuchtturms gab. Die Erläuterungen rund um den Leuchtturm durch IMG_0821_2000ehemalige Kapitäne, einen aktiven Schleusenmeister und die Besichtigung eines bereitgestellten Lotsenbootes, waren auf dieser Fördeseite begeistert gefragt. Ebenso hätte Dr. Tim Staufenberger mit seiner „Pontylus“ Sonderschichten einlegen können, um das große Interesse an kleinen Fördefahrten zu seiner Kieler Muschelzucht vor dem Gelände des ehemaligen MFG 5 ausreichend zu befriedigen.
Rückblickend gilt allen Beteiligten und Verantwortlichen an dieser vielseitigen Veranstaltung im Maritimen Viertel ein großes und herzliches Dankeschön des gesamten Vereinsvorstandes.
Wir freuen uns über den rundum gelungenen Ablauf unserer Planungsarbeiten und rufen allen Akteuren zu:
Nach dem KMF 2015 ist vor dem KMF 2017!

Ihr Rüdiger Bock


Bilder vom Kulturmeilenfest 2015Faltblatt_Maritimes_Viertel_2015_b

B Flandernbunker

spielzeug04Mitmachspiele, Friedensfahnen-Workshop, Kurzführungen im Bunker.

Essen & Trinken,

das „Kieler Friedens-Denkmal“ wurde zum Weltkindertag und Kulturmeilenfest 2015 eingeweiht.

Bilder vom KMF 2015 – Flandernbunker

E Technische Marineschule

Bauhaus 03Ausstellung von Marie-Luise Liebe – 120 Jahre Nord-Ostsee-Kanal -120 fotografische Impressionen, Begrüßung durch den Stadtpräsidenten der Landeshauptstadt Kiel, Herrn Hans-Werner Tovar.

… mehr zur Ausstellung!

Bilder vom KMF 2015 – Ausstellung 120 Jahre NOK – Marie-Luise Liebe

D Haus 1 im Anscharpark

kleinDSCI0289Die „Werkstatt für kreative Unruhe“ im Anscharpark veranstaltete zum Kulturmeilenfest 2015 einen „Tag der offenen Tür“ und ludt zu verschiedenen Aktionen ein u.a. Kinderschminken; chinesische Kalligraphie für Groß und Klein; Malen für Kinder „Kids für Tiere“; Qigong Grundübung; Origami, die Kunst des Papierfaltens; Tusche- und Aquarellmalerei.

„Werkstatt für kreative Unruhe“ im Anscharpark, Weimarerstrasse 8, direkt gegenüber der Petruskirche … weiterlesen!

Bilder KMF 2015 – Anscharpark Haus 1

F Schleusenpark-Wiker Balkon

Klein1244019_507750212637607_383833793_oKinderschutzbund: Leseaktionen für Groß u. Klein, Trommelaktionen, Geschicklichkeitsfahrten (Parcours der Verkehrspolizei) und Mitmachaktionen für Kinder. „Grove Center“ mit vielen Instrumenten zum Ausprobieren vor Ort. Auftritt Baltic Hurricans Cheerleader, Auftritt Showakrobatik Kiel – TuS Holtenau.

Informationen: Arbeitsprojekt 8+3 kjhv-Stiftung, der Jugendtreff Nord mit verschiedenen Aktivitäten

Bilder KMF 2015 – Aktivitäten im Schleusenpark

Bilder KMF 2015 – Showakrobatik TuS Holtenau

L Tiessenkai

DSCI0042Auf dem Kai:

Sehen und gesehen werden!

Reges Treiben am Tiessenkai!

M Pontylus:

IMG_0821_2000Pendelfahrten mit der PONTYLUS zwischen Tiessenkai und der Farm zur Muschelzucht vor dem ehemaligen Gelände MFG5.

Die Kieler Meeresfarm UG wurde im Juni 2014 von Dr. Tim Staufenberger gegründet. Als Betreiber der Muschel- und Algenfarm von ocean basics werden nachhaltige Produkte regional erzeugt und vermarktet. Die idee der Algen und Muschelzucht gründet in den Bestrebungen der Firma CRM-Coastal Research and Management die Meere ein stückchen besser zu machen.

Die Meeresfarm, mehr …

N Leuchtturm

P1060245kleinInformationen + Besichtigung der unteren Räume,

mit anschließendem Rundgang im „Oval Kanalstrasse und Tiessenkai“ –

mit Kapitän a. D. Uwe Vöge

O Lotsenstation

DSCI0058Kapitän a. D. Uwe Vöge begleitet interessierte Gruppen zur

Besichtigung der Lotsenstation +

eines Lotsenbootes

Bilder KMF 2015 – Aktivitäten rund Leuchtturm Holtenau

 


Kulturmeilenfest Maritimes Viertel Kiel – 20. September 2015

Musik, Lesungen, Führungen, Besichtigungen und vieles mehr – das Kulturmeilenfest 2015 im Maritimen Viertel hat einiges zu bieten. Die Kulturmeile führt an verschiedenen Stationen, sogenannte “Meilensteine” vorbei durch die Wik, Holtenau und über den Kanal.

Die mit Buchstaben versehenen Programmpunkte spiegeln auch in diesem Jahr die vom Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal genannten Schwerpunkte Kultur, Geschichte und Technik wieder. Zusätzlich haben wir zwischen diesen Meilensteinen des Maritimen Viertels Punkte der Einkehr, der Erholung und Stärkung mit eingefügt.

pdficon_small  DIN A3 Plakat KMF 2015
pdficon_small  Flyer Vorderseite KMF 2015
pdficon_small  Flyer Rückseite KMF 2015

Informationen facebook zum Kulturmeilenfest 2015


Programm & Stationen Kulturmeilenfest 2015

A Hafen 77netz C Mattsson 2013 (8) netz

Beginn der Kulturmeilenstrecke,

Blick auf den Tirpitzhafen,

Start in einen schönen erlebnisreichen Tag

B Flandernbunker

Mitmachspiele, Friedensfahnen-Workshop,

Kurzführungen im Bunker. Essen & Trinken

Das „Kieler Friedens-Denkmal“ wird zum Weltkindertag und Kulturmeilenfest 2015 am 20. September 2015 am Flandernbunker eingeweiht.spielzeug04

Keine Erziehung zum Krieg! – Wir sammeln Kriegsspielzeug aller Art im „Kieler Friedens-Denkmal“
Alle, die ein Kriegsspielzeug in den Glaskubus vor dem Flandernbunker einwerfen, nehmen an einer Verlosung teil.
Es gibt zahlreiche Sachpreise und Gewinne, unter anderem ein Rundflug über Kiel, Eintrittskarten für den Hochseilgarten oder in den Mediendom.

Eltern und Großeltern, Lehrerinnen und Lehrer, Kinder und Jugendliche,
überzeugt Eure Freunde/Eure Kinder von der Teilnahme, bringt selbst alte Relikte mit. Der über 3 Meter hohe Glaskubus soll nach und nach gefüllt werden. Es ist ein Spaß für die Kinder, ihre Spielzeug-Gabe mit dem „Apfelpflücker der Erkenntnis“ in den Kubus zu balancieren. Die Aktion läuft anschließend während der Bunker-Öffnungszeiten weiter, Verlosung für alle Teilnehmer Anfang November 2015.

Flandernbunker, Kiellinie 249, 24106 Kiel, Tel. 0431 – 260 630 9, info@Kriegszeugen.de
Öffnungszeiten: Mo – Fr 11:00-15:00 , So 11:00-17:00 Uhr, Flandernbunker, mehr …

C Pinasse-Kiels maritime Kneipeklein C Mattsson 2013 (3)

Unterhaltung,

maritime Gespräche bei Essen und Trinken,

Musik auf dem Schifferklavier

D Atelier-Haus im Anscharparkklein DSCI0297

Open House Haus 1, Anscharpark am 20. September 2015, Zeit: 15:00 – 18:00 Uhr, zum Kulturmeilenfest 2015

Ab dem 1. Oktober steht das Haus 1 des ehemaligen Anscharkrankenhauses zur Vermietung für Kreativschaffende, kreative Unternehmen, Initiativen, Angebote im Kreativsektor, internationale Angebote, Werkstätten etc. bereit. Gesucht werden MietinteressentInnen mit einer mittel- bis langfristigen Perspektive, die bereit sind, sich an der Entwicklung des Kreativzentrums im Anscharpark zu beteiligen.
Ort: Haus 1 im Anscharpark (1. Stock); Weimarer Str. 8, Kiel-Wik

Getränke und Kuchen, Ausstellung P!NK VIEW, Informationen zum Bebauungsplan Anscharpark,

Die „Werkstatt für kreative Unruhe“ im Anscharpark veranstaltet zum Kulturmeilenfest 2015 einen „Tag der offenen Tür“ und lädt zu verschiedenen Aktionen ein u.a. Kinderschminken; chinesische Kalligraphie für Groß und Klein; Malen für Kinder „Kids für Tiere“; Qigong Grundübung; Origami, die Kunst des Papierfaltens; Tusche- und Aquarellmalerei.
„Werkstatt für kreative Unruhe“ im Anscharpark, Weimarerstrasse 8, direkt gegenüber der Petruskirche … weiterlesen!

Bilder aus der „Werkstatt für kreative Unruhe“

E Technische Marineschule

Maritimes Viertel e. V., Schleusenausstellung des WSA-Holtenau, Führungen von 11.00-13.00 ,A_3_Plakat_Maritimes_Viertel_2015

Ausstellung von Marie-Luise Liebe:

Bauhaus 03120 Jahre Nord-Ostsee-Kanal

120 fotografische Impressionen,

pdficon_small… mehr zur Ausstellung!

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 20. September 2015, um 11.00 Uhr lädt der Maritimes Viertel e. V. Sie und ihre Freunde herzlich ein.
Begrüßung durch den Stadtpräsidenten der Landeshauptstadt Kiel, Herrn Hans-Werner Tovar. Einführung Frau Marie-Luise Liebe, ​Dauer der Ausstellung: 20.09.2015 bis 31.12.2015, Öffnungszeiten Samstags von 15.00 bis 16.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung 0431 – 333 333

Ausstellung UNICEF: Weltkindertag 2015,

Verein Maritimes Viertel e. V.: Sammelaktion für Flüchtlingskinder,

Der Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V. will das maritime Erbe in der Wik und in Holtenau erforschen, bewahren und darstellen. Er will die maritime Kultur der beiden Stadtteile am Nord-Ostsee-Kanal vorstellen und die Geschichte der Marine in der Wik und in Holtenau bis zur Gegenwart sowie die maritime Technik und Wirtschaft schildern. Dies soll unter anderem verwirklicht werden durch: die Organisation eines regelmäßigen Kulturmeilenfestes in der Wik und in Holtenau, den Aufbau und die Durchführung einer auf das Maritime Viertel bezogene Dauerausstellung zu den Themen Marinegeschichte, Geschichte des Kanals und seines Vorläufers – des „Schleswig-Holsteinischen Kanals“ oder „Eiderkanals“ -, maritime Wirtschaft und Technik sowie durch Vorträge. Diskussionsveranstaltungen und Führungen durch das Maritime Viertel können das Konzept ergänzen.

F Schleusenpark-Wiker Balkon

C Mattsson Park (5)Kinderschutzbund: Leseaktionen für Groß u. Klein, Trommelaktionen, Geschicklichkeitsfahrten (Parcours der Verkehrspolizei) und Mitmachaktionen für Kinder.

12.00 bis 14.00 Uhr „Grove Center“ mit vielen Instrumenten zum Ausprobieren vor Ort.

Ab 14.00 Auftritt Baltic Hurricans Cheerleader, 16.00 Auftritt Showakrobatik Kiel – TuS Holtenau.

Informationen: Arbeitsprojekt 8+3 kjhv-Stiftung, der Jugendtreff Nord mit verschiedenen Aktivitäten vor Ort

 G Maschinenmuseum

Ausstellung/Vorträge: „Vom Gaswerk zum Maschinenmuseum“,

kleinC Maschinenmuseum Horter 2013 (3)Vorführungen historischer Maschinen und Anlagen, Mitmachprogramm für Kinder: Rundfahrten mit Lanz-Bulldog, Straßenlok etc.,

Café SCHRAUBE/ Biergarten geöffnet.

Zwei Industriegebäude des ehemaligen Kieler Gaswerks bilden den Rahmen für ungezählte Pferdestärken historischer Kraftmaschinen. Hier – in unmittelbarer Nähe zu den Holtenauer Schleusen im Norden der Landeshauptstadt Kiel – finden Sie ein für die norddeutsche Region einzigartiges Museum, in dem mehr als ein Jahrhundert Maschinenbaugeschichte anschaulich und lebendig dargestellt wird. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf den Wirtschaftsraum Kiel als ehemals bedeutender Werft- und Maschinenbaustandort. Vom uralten Ottomotor, von der zischenden Dampfmaschine über den geheimnisvollen Heißluftmotor, von der mit Muskelkraft betriebenen Bohrmaschine bis hin zum dröhnenden U-Boot-Dieselmotor.

Maschinenmuseum, mehr …

H Schleusen-Besucherplattform Torbunker IV (TB IV)DSC_3637 a (2) netz

Bistro TORBUNKER IV hat geöffnet: Lecker Fischbrötchen, genießen Sie den Blick auf das Treiben im Nord-Ostsee-Kanal.

Schleuseninformationen und Führungen ab 16.00 Uhr.

Ab 14.30 Uhr Auftritt Shanty-Chor NEPTUN

Beobachten Sie den Schleusenvorgang direkt an der großen Schleusenkammer in Kiel-Wik. Von hier aus haben Sie auch einen guten Blick auf den Binnenhafen und die Holtenauer Hochbrücke. Dieser Aussichtspunkt steht Ihnen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zur Verfügung. Der Aufzug steht  zur Verfügung und kann benutzt werden!

WSA, mehr …

I Fähre ADLER IkleinDSCI0005

Norbert Aust,

Leiter des Werftparktheaters,

liest von 12:00 bis 13:00 Uhr auf der Kanalfähre „Kleine Gereimtheiten von großer See“

J Schlachter Mogensenteam

Schlachterei geöffnet,

Ausstellung NOK.

Genießen Sie den Blick auf die Kanalstraße

K Laden 42134555_452424944799416_1989250920_o

Mitmachaktionen für Kinder,

Maritime Einblicke

Blick auf die Verwaltungsgebäude des WSA, (Renovierung des alten Verwaltungsbebäudes)

L TiessenkaiDSCI0042

Auf dem Kai: Sehen und gesehen werden!

M Pontylus:

Pendelfahrten mit der PONTYLUS zwischen Tiessenkai und der Farm zur Muschelzucht vor dem ehemaligen Gelände MFG5.

IMG_0821_2000Die Kieler Meeresfarm UG wurde im Juni 2014 von Dr. Tim Staufenberger gegründet. Als Betreiber der Muschel- und Algenfarm von ocean basics werden nachhaltige Produkte regional erzeugt und vermarktet. Die idee der Algen und Muschelzucht gründet in den Bestrebungen der Firma CRM-Coastal Research and Management die Meere ein stückchen besser zu machen. Besuchen Sie gerne die Seiten unserer Partnerfirmen. Dr. Tim Staufenberger studierte Meereskunde am GEOMAR in Kiel und promovierte in der Abteilung marine Mikrobiologie des Kieler Wirkstoff Zentrums. Nach der Promotion übernahm er die technische Leitung der Marikultur der Firma oceanBASIS und arbeitet als wissenschaftlicher Berater für Coastal Research and Management. Sein Hauptgebiet ist die Betreueung der Muscheln in der Kieler Meeresfarm.

Die Meeresfarm, mehr …

N LeuchtturmP1060245klein

Informationen + Besichtigung der unteren Räume,

mit anschließendem Rundgang im „Oval Kanalstrasse und Tiessenkai“ –

mit Kapitän a. D. Uwe Vöge

O LotsenstationDSCI0058

Kapitän a. D. Uwe Vöge begleitet interessierte Gruppen zur

Besichtigung der Lotsenstation + eines Lotsenbootes

(gilt nur, wenn Boot vor Ort und sich nicht im Einsatz befindet).

P SeemannsheimDSCI0310

Open House,

Ruhe und Erholung

bei warmen und kalten Getränken!

In der globalisierten Welt der Seefahrt sind die Stationen der Seemannsmission Häfen für Hilfe, Zuwendung und Kontakt zu Angehörigen. „Support of Seafarers` dignity“ – heißt Einsatz für die Würde der Seeleute unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. Die Seemannsmission ist der „Caretaker“ für Seeleute: Bordbetreuer besuchen Seeleute auf ihren Schiffen, Seemannsclubs bieten für ein paar Stunden festen Boden unter den Füssen, in den Seemannsheimen finden Seeleute und ihre Familienangehörigen ein Zuhause auf Zeit. Praktische Hilfe, Beratung, und persönlicher Zuspruch bilden eine Einheit im Selbstverständnis der Seemannsmission. Seeleute vertrauen der Seemannsmission wie einem „safe haven“ bei allen Problemen des Alltags.

Seemannsmission, mehr …

Stand 19.09.2015

 


Danke sagt: Nordfilm Kiel GmbH, Produktion des TATORT KIEL und Axel Milberg

Sehr geehrte Frau Lietzow,tatort01 er
da wir am gestrigen Tag unsere Filmarbeiten für den neuen Kieler TATORT „Borowski und die große Stille“ erfolgreich in Kiel abgeschlossen haben, wollte ich einmal kurz die Gelegenheit nutzen und Ihnen und Ihrem Verein „Maritimes Viertel“ im Namen des gesamten TATORT-Teams für Ihre Unterstützung bei unseren Dreharbeiten danken.
Sie haben mit der Überlassung von Teilen der ehem. Maschinenhalle in der Arkonastraße dazu beigetragen, dass der aktuelle Fall von Axel Milberg alias Klaus Borowski an stimmungsvollen Original-Drehorten gedreht werden konnte.
Wir freuen uns Sie als Nachbarn an unserem Hauptmotiv „Präsidium“ in der Akronstraße zu haben und hoffen weiterhin auf ein gutes und produktives Miteinander.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie auch zukünftig von diesem Strandort aus Ihren wertvollen Beitrag für den Kieler Kulturbetrieb leisten können.
Philipp Pemöller/Motivaufnahmeleitung
Nordfilm Kiel GmbH – Produktion: TATORT KIEL


Freitag, 17. Juli 2015: Endlich, TORBUNKER IV bietet eine großartige Sicht

Schleusenplattform lockt mit Gastronomie – Foto: © Stephen Gergs 2015

Das Angebot: frisch belegte Fischbrötchen, hausgemachte Kuchen nach Tagesangebot und die Besonderheiten: Während des Essen können Schiffe beim Passieren der Schleuse hautnah beobachtet werden. Spezialität: Lachsbrötchen!
Der Shantychor Neptun aus Rendsburg/Kiel gab ein besonderes Gastspiel auf der Aussichtsplattform. Für die kleinen Besucher wurde ein Schminktisch eingerichtet. Tanzvorführungen der „hepcats rhytm“ (www.hepcatsrhytm.de) ergänzten das Programm.
Ab sofort steht die Schleusenaussichtplattform Kiel-Wik auf dem Torbunker IV auch mit gelungener Gastronomie zur Verfügfung. Hier kann der Mann/die Frau hautnah die großen „Pötte“ bestaunen. Das WSA hat neue informative Steelen und Schautafeln installiert. Zusätzlich weist ein Monitor (touchscreen) auf die Aktivitäten auf und rund um den Kanal hin.
Der Maritimes Viertel e. V.- Kultur am Kanal steuerte auch seinen Teil zuim Gelingen der Feier bei: Kostenlose Schleusenführungen – Slogan: Lernen Sie die Funktion, Geschichte und Bedeutung des am stärksten befahrenen Seekanal der Welt kennen. Geniessen Sie das Treiben an der Schleuse unter sachkundiger Führung.

Erreichbarkeit: KVG 11 Haltestelle „Wik-Kanal“, Treff : Maklerstrasse 44 in Kiel-Wik

So ganz nebenbei: Fischbrötchen, auf/im TORBUNKER IV echt Echt! Fischbrötchen mit Bismarckhering gehören zu den beliebtesten Fischbrötchen. Ein Fischbrötchen, in Bayern Fischsemmel, ist ein belegtes Brötchen mit Fisch und meist Zwiebeln, oft auch mit sauren Gurken, Sauerkraut und bei gebratenem oder frittiertem Fisch mit Remoulade.
Am häufigsten wird zur Zubereitung eines Fischbrötchens Bismarckhering oder Matjes verwendet. Es werden jedoch auch Brathering, Rollmops, Sprotten, Lachs bzw. Lachsschnitzel, geräucherte Makrele und andere Fischsorten verwendet. Weitere Zutaten wie ein oder mehrere Salatblätter können hinzukommen.
In Norddeutschland gelten Fischbrötchen als Teil der Lebenskultur. Seit 2011 wird an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein jeweils an einem Samstag im Mai der „Weltfischbrötchentag“ begangen.

… mehr Bilder! TORBUNKER IV!


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Laura B. bittet um weitere Spenden

Rettungsaktion der „Werra“

Vor wenigen Tagen lud man im Tirpitzhafen noch Windeln und Kuscheltiere, Wolldecken und Nahrungsmittel auf die Decks der „Werra“, Vorbereitung auf die Mission im Mittelmeer. Dort kam der Ernstfall schneller als gedacht: Mehr als 600 Flüchtlinge, vorwiegend aus Eritrea und dem Sudan, drängten sich am Dienstag plötzlich auf dem Kieler Tender. Viele Kinder, viele Frauen. Sehr viel Not. Und sehr viel Dankbarkeit für die Hilfe unserer Marine.

Text aus Kieler Nachrichten vom 25. Juni 2015, Frank Behling und Korvettenkapitän Klatt, Kommandant Tender WERRA: Für die Unterbringung der Menschen hat das Schiff vor allem Decken und Overalls aus Bundeswehrbeständen an Bord. „Die Wolldecken haben sich bewährt. Darin lässt sich gut schlafen und auch drauf liegen. Im Moment haben wir auch noch genügend davon. Das Einzige, was knapp wird, sind die Kuscheltiere für die Kinder. Die sind wirklich sehr gut angenommen worden. Wenn wir beim nächsten Mal auch wieder so viele Kinder retten, werden uns die Kuscheltiere bestimmt ausgehen“, fürchtete Klatt. Da Kuscheltiere nicht zur militärischen Ausrüstung der Bundeswehr gehören, hatten Besatzungsmitglieder der „Werra“ vor dem Auslaufen in Kiel eigenständig welche organisiert. „Wer noch Kuscheltiere hat, darf sie gern im Stab beim 5. Minensuchgeschwader in Kiel abliefern. Die werden uns von dort geschickt“, sagte Klatt.

Der Maritimes Viertel e. V. steht jederzeit bereit um Spenden zu sammeln. Immer Sonnabends um 15.00 Uhr in der Arkonastr. 1 oder für Abholung vor ihrer Haustür, nach telefonischer Vereinbarung 0151 21247791. Sie erreichen uns auch online: peter(at)mattsson.de oder lietzow-kiel(at)t-online.de.

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Laura und Sarah B. präsentieren stolz ihr Sammelergebnis

Unsere jüngsten Mitglieder des Vereins Maritimes Viertel e.V., Laura (11) und Sarah (8) B., waren begeistert von dem Aufruf der Deutschen Marine, den Kindern der Flüchtlingsfamilien im Mittelmeer ihr trauriges Schicksal ein klein wenig erträglicher zu gestalten.

Im Umfeld der Marine aufgewachsen, beschlossen die beiden Mädels spontan, sich von einem großen Teil ihrer geliebten Stofftiere zu trennen und den Flüchtlingskindern zu schenken.
Auch Frau K. aus Kiel möchte sich von ganzem Herzen an dieser Sammelaktion der Marine beteiligen und überließ dem Verein einen großen Sack mit Kuscheltieren zur Weiterleitung an die Deutschen Marineeinheiten im Mittelmeer.
In einer kleinen Bilderserie präsentierten Laura und Sarah in der ehem. Technischen Marineschule in Kiel, dem Sitz des Maritimen Viertels e.V., die vielen kleinen Trostspender und hoffen, daß diese mithelfen werden, kleine Kindertränen zu trocknen und den Äuglein, trotz der dramatischen Umstände, wieder ein Lächeln zu entlocken.
Alle Vorstandsmitglieder des Maritimen Viertels begrüßen diese Aktion der Marine und freuen sich über diesen herzlichen und liebevollen Beitrag.

Neues Leben im Anscharpark

Mit dem Auszug des Klinikbetriebes begann der Zerfall der Gebäude im Anscharpark in Kiel-Wik. Danach wollten eine Gemeinschaft von vier Wohnungsbaugenossenschaften und die Atelierhausgesellschaft das historische Ensemble erhalten und behutsam ausbauen. Dazu efolgte dieser Tage der Beginn der Abrissarbeiten. „Es ist traurig und schade zugleich, diese äusserlich schönen Häuser abzureissen, aber offensichtslich ist die restliche Substanz der Häuser nicht mehr, oder wenn, dann nur mit großem finanziellen Aufwand, zu retten!“ sagte uns eine sachkundige Anwohnerin. Für 3,8 Millionen Euro haben die Macher das 30000 Quadratmeter große Grundstück samt der Häuser von der Prelios GmbH gekauft. Entstehen werden hier bis zu 150 Mietwohnungen.

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… Anscharpark Haus 3 vor Beginn der Abrissarbeiten im Februar 2015

… Anscharpark Haus 7 vor Beginn der Abrissarbeiten im Februar 2015

… Anscharpark Beginn der Abrissarbeiten (Teil I) am 1. März 2015

… Anscharpark Beginn der Abrissarbeiten (Teil II) am 1. März 2015

… Anscharpark Beginn der Abrissarbeiten am 18. März 2015

… Anscharpark Anschargelände Abrissarbeiten am 19. März 2015

… Anscharpark Anschargelände Abrissarbeiten am 20. März 2015

… Anscharpark Anschargelände Abrissarbeiten am 23. März 2015

… Anscharpark Anschargelände Abrissarbeiten am 25. März 2015

… Anscharpark Anschargelände Abrissarbeiten am 26. März 2015

… Anscharpark Anschargelände Abrissarbeiten (Video, 2 Stück) am 26. März 2015

… Anscharpark Anschargelände Abrissarbeiten am 5. April 2015

… Anscharpark Anschargelände Abrissarbeiten am 15. April 2015 – Freie Sicht!

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Liebe Freunde des Maritimen Viertel e. V., wir haben versucht so oft wie möglich an/auf der Baustelle Fotos zu machen. Dieses ist in Teilen gut, aber in Teilen auch nur ausreichend gelungen! Unsere Bitte: Haben Sie Aufnahmen der Abrissarbeiten? Können Sie uns die zwecks Veröffentlichung zu Verfügung stellen? Wenn ja, nehmen Sie Kontakt mit uns auf! (peter (at) mattsson.de)


 

Flüchtlinge haben Vorrang

Luftbild TMS Slg J_BranatEin Viertel ist heftig umstritten: Das Marinequartier in Kiel soll laut dem Willen der Ratsversammlung weiterentwickelt werden. Eine Mischung von Wohnen und Kreativwirtschaft sind geplant. Aber aktuelle politische Zwänge sind noch größer.
Das Marinequartier in Kiel soll langfristig in enger Kooperation und möglichst in Trägerschaft mit einem Partner zu einem „attraktiven Mischgebiet“ aus Wohnen, Kreativprojekten, Kultur, sozialen Angeboten oder Gastronomie entwickelt werden.

Hier: mehr …!


Ausgegebener Veranlassung – Pressemitteilung der Fraktionen von SPD, Bündnis90/Die Grünen und SSW :

Historisches Viertel soll zu lebendigem Quartier werdenIMG_2370

Zum Ratsantrag der Kooperation „Marinequartier“ erklären die baupolitischen Sprecher der Kooperation Ratsherr André Wilkens (SPD-Ratsfraktion), Ratsherr Arne Langniß (Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) und Holger Balbierski (SSW-Ratsfraktion):

„Die Marine wird kleiner und benötigt immer weniger Flächen in Kiel. Diese Entwicklung fordert uns heraus, bietet aber auch Chancen: Besonders die frei werdenden Gebäude im Marinequartier in der Wik bieten hervorragende Möglichkeiten, dringend benötigte Flächen zu entwickeln, um Wohn- und Gewerbegebiete zu schaffen – insbesondere für Familien, Flüchtlinge, Studierende und Menschen mit Behinderungen. Mit unserem Ratsantrag zum Marinequartier beauftragen wir die Verwaltung, ein Konzept zu entwickeln, das Leben an diesen historischen Ort des Matrosenaufstands bringt: Mit Büroräumen, Kulturangeboten, Gastronomie, Treffpunkten und Cafés.
Das Konzept für das Viertel soll durch ein Quartiersmanagement erarbeitet werden, dem unter Leitung der Verwaltung Vertreter und Vertreterinnen der an einer Übernahme der Gebäude interessierten Akteure und Vertretungen der Ratsfraktionen angehören sollen. Dazu wollen wir bei konkretem Interesse an dem Projekt weitere mögliche Akteure einbinden.

Das ehemalige Untersuchungsgefängnis der Marine im Alltag erlebbar zu machen, ist eine Zielsetzung, die wir uns vorstellen können. Hier spielten sich wichtige Ereignisse der ersten deutschen Revolution ab, die für die Geschichte von unschätzbarem Wert sind. Gleichzeitig kann ein Weg durch das Gelände hier die Grünachse zwischen Anscharpark und Schleusenpark komplettieren. Um das Konzept zu realisieren, soll die Verwaltung Fördermittel des Landes, des Bundes und der EU sowie Mittel privater Stiftungen mobilisieren. Das Marinequartier ist ein wichtiger Ort der Stadtentwicklung, an dem wir gleichzeitig einen Teil der Militärgeschichte erhalten können, die für die Historie Kiels große Bedeutung hat.“


Rede Marinequartier Kiel Wik vom 19.03.2015 des Baupolitischen
Sprecher der SPD Ratsfraktion Kiel Herr André Wilkens

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und HerrenIMG_2366,
mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 und dem Ende des kalten Krieges hat die Bundeswehr völlig neue Aufgaben bekommen und stand gleichzeitig vor grundlegenden Reformen. Die Bundeswehr wurde Personal, Material und auch an Flächen verkleinert. Diese Verkleinerung der Flächen bekommen wir hier in Kiel jetzt ein Vierteljahrhundert nach der deutschen Wiedervereinigung sehr stark zu spüren. Die größte freigewordene Fläche in unserer Landeshauptstadt ist unbestritten das MfG 5 Gelände in Kiel-Holtenau. Das Marinequartier in der Wik ist von der Fläche zwar nicht so groß wie das Gelände des MfG 5 in Kiel-Holtenau aber die Entwicklung des Marinequartier in der Wik ist uns nicht weniger wichtig wie die Entwicklung des MfG 5 in Kiel-Holtenau. Die Tatsache einer kleiner werden Marine in unserer Heimatstadt mit frei werden Flächen fordert uns heraus, bietet aber gleichzeitig auch große Chancen für Kiel. Besonders die frei werden Gebäude im Marinequartier in der Wik bieten hervorragende Möglichkeiten dringend benötigte Flächen zu entwickeln um Wohn- und Gewerbegebiete zu schaffen, insbesondere für Familien, Flüchtlinge, Studierende und Menschen mit Behinderung. Zudem besteht Bedarf an Räumlichkeiten für die dauerhafte Präsentation in den Bereichen Stadtgeschichte, Militärgeschichte und maritime Themen (Stichwort: Schleusenausstellung) genauso wie für kulturelle, soziale, Übernachtungs- und Hostelangebote.
Mit unserem Ratsantrag zum Marinequartier beauftragen wir die Verwaltung, ein Konzept zu entwickeln, das Leben an diesen historischen Ort des Matrosenaufstands von 1918 bringt: Mit Büroräumen, Kulturangeboten, Gastronomie, Treffpunkten und Cafés.
Das Konzept für das Viertel soll durch ein Quartiersmanagement erarbeitet werden, dem unter Leitung der Verwaltung Vertreterinnen und Vertreter der an einer Übernahme der Gebäude interessierten Akteure und Vertretungen aller Ratsfraktionen angehören sollen. Dazu wollen wir bei konkretem Interesse an diesem Projekt weitere mögliche
Akteure einbinden. Damit würden die Bestrebungen für die Errichtung eines Gewerbezentrums für Kunst und Design im anliegenden Anscharpark sinnvoll ergänzt und sind damit zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen. Gleichzeitig kann ein Weg durch das Gelände hier die Grünachse zwischen Anscharpark und Schleusenpark komplettieren.
Eine ganz besondere Herzensangelegenheit ist uns, das ehemalige Untersuchungsgefängnis der Marine im Alltag erlebbar zu machen. Hier spielten sich wichtige Ereignisse der ersten deutschen Revolution ab, die für die Geschichte von unschätzbarem Wert sind. Wenn wir in unserer deutschen Geschichte zurückblicken vor 1945 gibt es zu viele, viel zu viele sehr dunkle geschichtliche Ereignisse die weit weg waren von Demokratie und Freiheit. Der Matrosenaufstand von 1918 der seinen Anfang in unserer Heimatstadt im Untersuchungsgefängnis der Marine in der Wik genommen hat, hatte das Ziel Demokratie und Freiheit für unser Land. Und heute können wir liebe Kolleginnen und Kollegen mit diesem Antrag dafür sorgen das der Mut und die Tapferkeit der Matrosen von 1918 mit dem klaren Ziel für Demokratie und Freiheit zu kämpfen auch in den kommenden Generationen nicht vergessen wird. Ich glaube das die Matrosen von damals und diese historische Geschichte an dem Ort wo der Weg zur ersten deutschen Demokratie begann auch eine Erinnerung als Ehrung verdient haben.
Die bereits geäußerten Interessenbekundungen zeigen, dass eine ausreichende Grundlage für diese Entwicklung besteht. Um das Konzept zu realisieren, soll die Verwaltung Fördermittel des Landes, des Bundes, der EU und privaten Trägern auf den Weg bringen.
Das Marinequartier ist ein wichtiger Ort der Stadtentwicklung, an dem wir gleichzeitig einen Teil der Militärgeschichte erhalten können, die für die Historie Kiels große Bedeutung hat.

Ich bitte um Zustimmung für unseren Antrag
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


Presseecho 2011/2012 und 2013 und 2014

  Aus Gründen der Speicherplatzverwaltung verzichten wir auf Veröffentlichung der Presseartikel aus den Jahren 2011/2012 / 2013/2014.

Wir hoffen auf ihr Verständnis!