1. April 1893 – 1. April 2018

125 Jahre Eingemeindung  Wik


Planungsausschuß 125 Jahre Eingemeindung der Wik / 1. April 1893 – 1. April 2018“

1. Sitzung am 21.11.2017 in den Räumen der ehem. Technischen Marineschule Kiel, Arkonastraße 1

Nach allgemeiner Begrüßung durch die Sitzungsleiterung Ingrid Lietzow und einer kurzen Vorstellungsrunde wurden Termine, die möglichen Aktionspunkte u. –themen erörtert, diskutiert und einzelnen Gruppen zugeteilt.

Teilnehmer an der Veranstaltung in den Räumen des Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V.

Vorstand Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e.V., v.l.n.r.: Rüdiger Bock, Schriftführer, Ingrid Lietzow, Vorsitzende, Peter Mattsson, Stellvertreter, Gehard Tanski, Historiker, Helmut Knoll, Finanzen.

Vorstandsmitglieder Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V.


Themen u. Inhalte:

  • geplante Eröffnung der Veranstaltungen im April 2018, Zeitfenster für die gesamten Aktionen ca. 2 – 3 Wochen
  • Anscharpark : Ausstellung und Vorträge zur Entstehung des Marinelazaretts und Wiederinbetriebnahme durch das Universitätsklinikum
  • Belvedere: Eingangstor zur Wik, Ausstellungsgelände
  • Maschinenmuseum: Thema zu den ehem. Gaswerken erarbeiten u. vorstellen
  • Schleusenausstellung/TMS/WSA: Begründung für die Expansion der Stadt/Wik durch Bau des NOK’s u. seiner Schleusen
  • Marine: Maschinenhalle 1, militär-historische Unterstützung durch Vortrag u. Fotos
  • Kirche: Wie war die Kirche in die Eingemeindung der Wik involviert? Gemeindeveränderungen? – etc.
  • Bevölkerung/Anwohner: Stimmung in der Bevölkerung vor/nach der Eingemeindung
  • Leben in der Wik: Gegenüberstellung alt/neu durch Beispiele, Fotos etc.
  • Jugend in der Wik: was macht/wie lebt die Jugend in der Wik; damals/gegenwärtig/Ausblick

Taschenbuch: Der Kieler Stadtteil Wik

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dieter Wöhlk wurde in Kiel geboren, studierte Mathematik, Chemie sowie Erziehungswissenschaften und war viele Jahre an verschiedenen Schulen bzw. Hochschulinstituten und als Wissenschaftsautor tätig, bevor er 2006 pensioniert wurde. Er ist in der Gesellschaft Kieler Stadtgeschichte engagiert. Seit 1997 hat er zahlreiche Aufsätze und Bücher zur Regionalgeschichte Kiels veröffentlicht. Mit seiner Frau Hannelore Pieper-Wöhlk teilt er die Leidenschaft für Skandinavien, Sport und Fotografie.
Taschenbuch: 128 Seiten, Verlag: Sutton; Auflage: 1 (3. Juni 2013), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3954001837, ISBN-13: 978-3954001835

Bei uns zu erwerben: Preis 18,95€


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Wichtiges über Kiel-Wik heute:

Der Stadtteil Wik liegt im Norden der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Sowohl flächenmäßig als auch mit einer Gesamtbevölkerung von 18.813 Einwohnern ist die Wik der zweitgrößte Stadtteil Kiels (Stand 31. Dezember 2014).[1] Kiel-Wik ist maritim geprägt und beheimatet den Marinestützpunkt Kiel (Tirpitzhafen) und ist Liegeplatz des Segelschulschiffs Gorch Fock.

Geschichte

Urkundlich wird das Dorf Wik im Jahre 1286 als Kotelwik bezeichnet. Der Name weist auf halbslawischen Ursprung hin und bedeutet so viel wie Kesselbucht. Aber schon im Jahr 1317 wird das Dorf Wyck genannt. Im Jahr 1886 wurden auf Initiative der Landgemeinde Wik Verhandlungen über die Eingemeindung geführt. Die Gemeinde sah sich außerstande die Kosten, die durch den Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals auf sie zu kamen, allein zu tragen. Wegen des zunächst erfolgten Einspruchs der königlichen Regierung verzögerte sich die Eingemeindung und konnte erst am 1. April 1893 erfolgen. Das Kieler Stadtgebiet vergrößerte sich um 514,43 Hektar.

In den Jahren 2007–2009 wurde ein im Zweiten Weltkrieg errichteter Hochbunker auf dem Gelände der ehemaligen Technische-Marine-Schule (TMS) an der Prinz-Heinrich-Straße abgerissen.

Der Stadtteil in seinen Grenzen

Im Folgenden werden die Grenzen des Stadtteils im Norden startend im Uhrzeigersinn fortlaufend angegeben: Im Norden wird der Stadtteil durch den in West-Ost-Richtung verlaufenden Nord-Ostsee-Kanal begrenzt, im Osten durch die Kieler Förde, im Süden durch Parkstraße, Niemannsweg, Koesterallee, Düvelsbeker Weg, Kreuzung Belvedere, Paul-Fuß-Straße, Westring, Bundesstraße 76, Bremerskamp, der Grünfläche zwischen Johann-Fleck-Straße und Klausbrooker Weg. Im Westen bildet die Güter-Bahnlinie und eine Zickzacklinie östlich der Sportanlagen durch das Projensdorfer Gehölz die Grenze des Stadtteils.

Die angrenzenden Stadtteile im Norden beginnend im Uhrzeigersinn: Nördlich grenzt der Stadtteil Holtenau an, zu dem auch der Kanal gehört, südlich angrenzen die Stadtteile Düsternbrook, Blücherplatz und Ravensberg, sowie die Gemeinde Kronshagen. Im Westen grenzt Wik an den Stadtteil Suchsdorf.

Das Stadtviertel Steenbek-Projensdorf ist ein Teil des Stadtteils Wik. Die Grenze bildet von der Kanalhochbrücke Holtenau an südwärts verlaufend die Bundesstraße 503 bis zur Tunnelkreuzung mit dem Steenbeker Weg und von da an Projensdorfer Straße und Westring.

Zwischen Projensdorf und Suchsdorf befindet sich die Siedlung Klausbrook, ein Ende der 1980er Jahre entstandenes Wohngebiet. Die 2008 mit der Oster- und Petrus-Nord-Gemeinde zur Emmausgemeinde fusionierte Martinsgemeinde unterhielt hier bis 2009 ein zweites Gemeindezentrum.

Kanalquerung

Über den Kanal führen in Kiel vier Hochbrücken. Zwei in der Wik und zwei in Suchsdorf. Für eine Überquerung mit dem Fahrrad oder zu Fuß wurde bereits in Zeiten des Kanalbaus eine Fährverbindung eingesetzt. Die Überfahrt ist seit jeher kostenlos, ein entsprechendes Gesetz zur kostenlosen Überquerung wurde bereits von dem Erbauer des Kanals, Kaiser Wilhelm I. (Fertigstellung und Einweihung durch Kaiser Wilhelm II.), erlassen, da es sich um ein unnatürliches Landschaftshindernis handelt. Die Fähre Wik–Holtenau wird mit der 14 Meter langen und 5 Meter breiten Adler I durchgeführt. Das bis zu 49 Personen und etwa 24 Fahrräder aufnehmende Fahrzeug befördert während der Sommermonate 3000–4000 Fahrgäste täglich auf der 3–5 Minuten langen Fahrt vom einen zum anderen Ufer, im Winter sind es nur bis zu 1000.

Bildung

Im Stadtteil liegen die folgenden Bildungseinrichtungen:

  • Hebbelschule (Gymnasium) – Die Schule wurde 1902 als „Städtische Realschule Kiel“ (ausschließlich für Jungen) gegründet und nutzte damals Räumlichkeiten in der Waitzstraße. 1903 wurde sie in „Oberrealschule I“ umbenannt und 1922 nach dem Dichter Friedrich Hebbel in Hebbelschule umbenannt. 1944 wurden die Gebäude schwer beschädigt, sodass der Unterricht von 1945 bis 1958 in den Räumen der Ricarda-Huch-Schule stattfand. 1958 wurde der heutige Standort an der Feldstraße bezogen. Seit 1971 gehen Jungen und Mädchen an diese Schule. Die Räumlichkeiten stehen unter Denkmalschutz.
  • Timm-Kröger-Regionalschule – Die Schule ist 2010 aus dem Zusammenschluss der Timm-Kröger-Realschule und der Grund- und Hauptschule Peter-Petersen-Schule entstanden.
  • Schule am Sonderburger Platz (Grundschule)
  • Ernst-Barlach-Gymnasium (Steenbek-Projensdorf)

Sportstätten

  • Holstein-Stadion, Heimstadion des Kieler Fußballvereins Holstein Kiel
  • Sportanlage Timmerberg. Heimstätte des Wiker SV

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