MARITIMES VIERTEL – KULTUR AM KANAL e. V.


Liebe Freunde*innen des Maritimen Viertel und der ARGE3A, das Kulturmeilenfest 2017 ist Vergangenheit, weiter geht es!

Wir laden herzlich zu einer besonderen Veranstaltung im Rahmen der DiWoKiel ein.

  • Virtual Reality in der Wik 
  • Samstag 23.09.2017     14:00 – 19:00        
  • Maschinenhalle 1 der ehem. Technischen Marine-Schule in der Arkonastarße 1

Auch die Wik selbst spielt im Rahmen der digitalen Kieler Woche eine Rolle. Mitten im künftigen Konversionsgebiet der Wik eröffnet eine Kooperation zwischen der dort aktiven ARGE3A und dem Kieler Virtual Reality Studio CREALITY interessierten Bürgern die Möglichkeit der Stadtgestaltung im digitalen Raum.

In der Maschinenhalle 1 steht im Rahmen der Veranstaltung eine so genannte Virtual Reality-Anwendung zur Verfügung, die es Bürgern ermöglicht virtuell in der technischen Marine-Schule selbst stadtbaulich aktiv zu werden. Mittels einer eigens programmierten Anwendung sind Menschen hier eingeladen ihre eigene Vision zur Zukunft des Stadtquartiers zu entwerfen. Die Technologie funktioniert intuitiv und somit barrierefrei und kann von jeder Bürgerin und jedem Bürger angewendet werden. Durch eine ausgeklügelte Projektionstechnik können die Anwesenden den live gebauten Visionen des Anwenders beiwohnen. Stadtentwicklung wird so – fern von Fachbegriffen und Kennzahlen – demokratisch.

Wenn auch an diesem Tag die Virtual Reality Anwendung im Vordergrund stehen soll, so wird es einen kleinen gastronomischen Rahmen mit Kaffee und Kuchen geben, um mögliche Wartezeiten zu versüßen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenlos.

++++ Link zum Facebook-Event ++++


#SAVETHEDATE

Auch mit der Stadtteilgenossenschaft geht es weiter. Bitte notieren Sie sich schon einmal den nächsten Termin für ein gemeinsames Treffen: Mittwoch, 11. Oktober 2017, 17:00 – 19:00 Uhr. Eine Einladung folgt. Eure ARGE3A www.arge3a.de


Zeitreise: Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals

Er teilt Schleswig-Holstein in zwei Hälften und erspart Schiffen einen Umweg von 450 Kilometern: der Nord-Ostsee-Kanal. Den Grundstein legte Kaiser Wilhelm vor 130 Jahren. Die „Neue Schleuse“ ist seit 1914 in Betrieb. Die Kammern in Holtenau sind 330 m lang, 48 m breit und 14 m tief. Diese Maße lassen es zu, dass der NOK zu den drei größten und meistbefahrenen Kanälen der Welt gehört. Jede der zwei Kammern wird über je zwei riesige Schiebetore am Binnen- u. Außenhaupt verriegelt. Die Tore im Mittelhaupt sollten die Verkürzung einer Kammer und damit einer schnelleren Passage der Schleusen dienen; deren Nutzung wurde aber schon vor langer Zeit aufgegeben.
In der Kanalausstellung, die in den Hallen der ehem. Technischen Marineschule in der Arkonastraße neu gestaltet wird, wird sowohl die ältere als auch die neuere Kanaltechnik sowie Wissenswertes zum Kanalgeschehen und zur Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals präsentiert. Im Rahmen von kompetenten Führungen durch den Verein “Maritimes Viertel”, ist es möglich, interessante Informationen über die Schleusen und den NOK zu erhalten.
Die ca. 99 Kilometer lange Wasserstraße verbindet die Kieler Förde mit der Elbe bei Brunsbüttel. 1895, nach insgesamt acht Jahren Bauzeit von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht, entwickelte sich die ehemals Kaiser-Wilhelm-Kanal genannte Verbindung zwischen Nord- und Ostsee über die Jahrzehnte zu einer der wichtigsten Verkehrsadern Schleswig-Holsteins. Zeitweise bis zu 43.000 Schiffe passieren jährlich den Kanal – und damit mehr, als im berühmten Suez- und Panamakanal zusammen. Eine Fahrt um Jütland durch das Skagerrak kann leicht einen Umweg von 24 Stunden bedeuten und somit einen enormen zusätzlichen Treibstoffverbrauch. Im Schnitt legt ein solches Schiff dann rund 250 Seemeilen mehr zurück.

hier: NDR3 Video vom 17.09.2017 mit Rüdiger Bock


Viele Neugierige kamen ins Maritime Viertel

Die Wik hat kulturell etwas zu bieten, Holtenau auch – und um das zu sehen, haben sich am Sonnabend einige hundert Kieler zum Kulturmeilenfest rund ums Maritime Viertel Kiel aufgemacht. Zu Fuß oder per Rad ließen sich die Stationen auf beiden Seiten des Kanals am besten abklappern.

Der Holtenauer Leuchtturm hatte sein Tor geöffnet, das Atelierhaus und das Kesselhaus im Anscharpark, das Atelier Schleuse Nord, das Maschinenmuseum, die Petruskirche, der Flandernbunker und die Ausstellung in der Technischen Marineschule. Die Besucher hatten die Wahl zwischen Ausstellungen und Führungen oder konnten selbst kreativ werden.Der Shantychor Kieler Förde gab ein Konzert auf der Schleusen-Besucherplattform. Bei der Überfahrt mit der Kanal-Fähre „Adler“ wurde man von Schauspieler Siegfried Jacobs und dem ehemaligen Leiter des Werftparktheaters, Norbert Aust mit heiteren bis makabren Gedichten über Nixen, Fisch-Schicksale und trinkfeste Seefahrer unterhalten. Schlachter Mogensen hielt nicht nur Snacks und Getränke bereit, sondern stellte auch seine Sammlung historischer Bilder und Texte auf der Kanalstraße aus. Die Kieler Meeresfarm GmbH organisierte Fahrten zu ihrer Muschelfarm vor dem ehemaligen MFG5-Gelände, in der Pinasse gab es Musik auf dem Schifferklavier. Und schließlich kürten Besucher und Juroren die Sieger unter den zehn von Jugendlichen gestalteten Stromkästen in der Wik und in Holtenau. Auch wenn der Besucherstrom recht früh abebbte – die Organisatoren vom Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V. waren zufrieden mit der Resonanz. „In zwei Jahren“, sind sich die Vorsitzende Ingrid Lietzow und ihr Stellvertreter Peter Mattson einig, „gibt es das fünfte Kulturmeilenfest.“ (Von Thomas Eisenkrätzer, KN online 3.09.2017).



Hier Plakat in Originalgröße! Bitte anklicken!


Kulturmeilenfest am 2. September 2017 von 14.00 bis 18.00 Uhr:

A – Hafen 77: Beginn der Kulturmeilenstrecke. Blick auf den Tirpitzhafen. Start in einen schönen und erlebnisreichen Tag!

B – Flandernbunker: Mit/von Flüchtlingen präsentiertes Musikfestival, Aktion „Kriegsspielzeug abgeben!“ weiterführen
Mitmachspiele, Kurzführungen im Bunker, Essen & Trinken

C – Pinasse: Kiels maritime Kneipe, Unterhaltung, maritime Gespräche in geselliger Runde bei Musik auf dem Schifferklavier

D – Atelierhaus im Anscharpark: Künstlerfilm Lena Kaapke, Infofilm zum Anscharcampus, Kaffee, Getränke & Gebäck, Lena Kaapke: Das Erarbeiten verschiedener Wissensgebiete zieht sich durch alle ihre Installationen, keramische Materialisierungen ihrer Erkundungen. 

C – Anscharpark Haus 1: Hier werden Kinder zum Mitmachen gesucht! Franny´s musikalische Mitmachaktionen, zusätzlich Schmuck basteln und Außenaktionen mit KindernF

F – Petruskirche: Die Petruskirche ist eine der größten und bedeutendsten Jugendstil-Kirchen in Deutschland. Nutzen Sie die Gelegenheit: Kirchenführungen, musikalische Untermalung, Angebot für Kinder: Kirchenralley

G – Technische Marineschule, Maritimes Viertel: Die Schleusenausstellung des WSA-Holtenau ist geöffnet, Beginn einer Fotoausstellung mit Bildern zu: 1. April 1893 – 1. April 2018 – 125 Jahre Eingemeindung Wik in die Stadt Kiel. Es entsteht eine Ausstellung zum Jubiläum von Bürgern, mit Bürgern für unser Stadtteil Kiel-Wik.

Aufruf:

Durchforsten Sie Ihren Dachboden, Keller, Ihre Fotoalben und bringen Sie die  gefundenen Erinnerungsstücke vorbei! So entsteht eine Ausstellung 125 Jahre Eingemeindung Wik!

Zusätzlicher Veranstaltungspunkt:

Kunst auf Stromkästen – BUNT GEGEN GRAU

Schülerinnen und Schüler der Hebbelschule-und Friedrich-Junge Schule in der Wik, sowie der Kinderschutzbund, der Jugendtreff Nord und drei geflüchtete junge Mädchen haben 10 Stromkästen in der Wik und in Holtenau mit Genehmigung der Stadtwerke Kiel verschönert. Wir hatten Sie zu einem Wettbewerb aufgerufen. Zum Kulturmeilenfest können Menschen voten. Um 16:00 Uhr müssen alle Stimmzettel bei uns in der TMS abgegeben sein. Eine Jury wird die besten ermitteln, 50 Prozent der Stimmen entfallen auf an der Abstimmung teilnehmende BürgerInnen und 50 Prozent Fachleute. Möglich wurde diese Aktion durch die freundliche Unterstützung durch den Verein zur Förderung der Kriminaltätsverhütung in der Landeshauptstadt Kiel e. V. und dem Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V..  Hierfür bedanken wir uns sehr herzlich bei den Vorständen beider Vereine. Wir vergeben insgesamt ein Preisgeld von 600 Euro. (Siehe auch Ende dieser Aufzählung!)

H – Kiez-Garten der ARGE3A: Gemeinsam mit dem diakonischen Werk Altholstein entwickelt die ARGE3A einen KIEZGARTEN, ein Stadtgarten-Impulsprojekt auf den Flächen der Marinetechnikschule in Kiel Wik. Dies unter Einbindung der dort derzeit lebenden Menschen, wie auch der Anwohnerschaft des so genannten Marinequartiers. Alle Bürger sind herzlich eingeladen an der Pflege und Gestaltung des Gartens mitzuwirken.

I – Atelier Schleuse Nord (Glücksburger Straße 5): Das Motto lautet: Kunst aus der Region – Direkt am Meer! Besucher drucken ihre eigenen Kunstpostkarten, mit Materialien rund ums Meer, Ostsee und Kieler Förde.

J – Schleusenpark – Wiker Balkon: Ruhezone (ARGE3a), genießen Sie den Tag auf der halben Meile des Kulturmeilenfestes 2017! Schauen Sie von oben auf das Treiben an der Schleuse herab!

K – Maschinenmuseum: Ausstellung und Vorträge, Vorführungen historischer Maschinen und Anlagen, Mitmachprogramm für Kinder: Rundfahrten mit Lanz-Bulldog, Strassenlok etc., Café SCHRAUBE & der Biergarten haben geöffnet.

L- Schleusen-Besucherplattform Torbunker IV (TBIV): Kostenloser Zutritt, Bistro TBIV hat für Sie geöffnet: Lecker Fischbrötchen und Getränke auf der Aussichtsplattform genießen. Beobachten Sie das Treiben auf dem Nord-Ostsee-Kanal, kostenlose Führungen.

Höhepunkt ab ca. 15.00 bis 16.00 Uhr: Auftritt Shantychor KIELER FÖRDE e.V.!

M – Kanalfähre ADLER 1: Lesung Norbert Aust, ehem. Leiter des Werftparktheaters in Kiel-Gaarden liest von 14:00 bis 15:00 Uhr auf der Kanalfähre!

Höhepunkt: Von 15.00 bis 16.00 Uhr liest Schauspieler Siegfried Jacobs vom Schauspielhaus Kiel vor.

N- Schleusenwiese:

Leider muss aus personellen Gründen diese Position ausfallen! Wir bitten um Entschuldigung!

Kinderspiele, und Hüpfburg präsentiert der Kinderschutzbund, Straßenmalerei

O- Schlachter Mogensen – Kanalstrasse: Ausstellung Postkarten Kiel-Holtenau & NOK

P – Laden 42:

Leider muss aus personellen Gründen diese Position ausfallen! Wir bitten um Entschuldigung!

Mitmachaktionen für Kinder in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund auf der Schleusenwiese

Q- Tiessenkai: Sehen und gesehen werden!

R- Pontylus – Meeresfarm: Pendelfahrten mit der PONTYLUS zwischen dem Tiessenkai und der Muschelzuchtfarm vor dem ehemaligen Gelände des Marinefliegergeschwader 5 aus Kiel-Holtenau

S- Leuchtturm Kiel-Holtenau: Informationen über das Schifffahrtszeichen von und mit Kapitän Karl Vöge.

Höhepunkt: Führungen mit Kapitän Karl Voege.

Veranstaltungsfaltblatt Kulturmeilenfest 2017 –

Bitte hier anklicken!

Kunst auf Stromkästen: Bunt gegen Grau

Kreative Jugendliche gestalten Stromkästen zu kleinen Kunstwerken im öffentlichen Raum. Die bunten Hingucker mischen das Stadtbild auf.

Im öffentlichen Raum Botschaften von Alltagsfreude auszusenden – diese Idee findet in Nachbarschaften immer mehr Anhänger. Graue Stromverteiler- oder Postkästen bieten dafür eine geeignete Fläche. Mit Malaktionen gestalten Jugendliche so ein buntes Umfeld und stärken damit die Identifikation mit ihrem Viertel.

Ingrid Lietzow, Vorsitzende Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V., rief die Aktion BUNT GEGEN GRAU in der Wik und in Holtenau ins Leben. Schülerinnen und Schüler der Hebbelschule-und Friedrich-Junge Schule in der Wik, sowie der Kinderschutzbund, der Jugendtreff Nord und drei geflüchtete junge Mädchen haben 10 Stromkästen in der Wik und in Holtenau mit Genehmigung der Stadtwerke Kiel verschönert. Wir hatten Sie zu einem Wettbewerb aufgerufen. Zum Kulturmeilenfest am 2. September 2017 können die Bürger und Bürgerinnen der Landeshauptstadt Kiel ihr Stimmen abgeben. Um 16:00 Uhr müssen alle Stimmzettel bei uns in der TMS, Maschinenhalle 1, Arkonastraße 1 in Kiel-Wik, abgegeben sein. Eine Fachjury wird die Besten ermitteln. (50 Prozent BürgerInnen 50 Prozent Fachleute). Der Verein Maritimes Viertel e. V. vergibt insgesamt ein Preisgeld von 600 Euro.


Und so geht es:

1. Feldstraße, seitlich der St. Heinrich Kirche


 2. Feldstraße, Grünstreifen Düvelsbeker Weg/Feldstraße


3. Feldstraße/Düvelsbeker Weg (Neben dem Kindergarten)


4. Hanssenstraße 1a


5. Holtenauer Str. 257 vor dem Kindergarten

 

 

 

 


6. Elendsredder/Wesselburener Str.(in Arbeit!)


7. Elendsredder/Achterkamp


8. Feldstraße/Adalbertstraße (Mauer Anscharpark) (in Arbeit!)


9. Adalbertstraße/Arkonastr. (Hintereingang Famila)

 

 

 

 


10. Kanalstraße 71 bei der Lotsentreppe

 

 

 

 


 

Bewerten Sie den am schönsten gestalteten Stromkasten mit dem anhängenden Stimmzettel. Sie können höchstens 12 Punkte vergeben. Die Stimmabge erfolgt mit dem abgebildeten Vordruck, vor Ort in der Arkonastraße 1, via WhatsApp, SMS oder mail und muss bis spätesten 2. September 2017 erfolgt sein.

Stimmzettel herunterladen, hier!

Adressen finden Sie auf dieser Seite unter Kontakt&Impressum.


Sachkundige Führungen durch das Maritime Viertel,

die Schleusenausstellung des WSA in der Arkonastrasse 1 und Führungen auf den Torbunker IV!

(hier bitte klicken!)

Rufen Sie uns an und vereinbaren einen Termin mit uns: 04347 908283 (AB) oder senden Sie uns eine mail: peter(at)mattsson.de

 


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Torbogen, Eingang TMS, Maschinenhalle I, Heimat des Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e.V., © Jan Bommes 2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn wir im Süden Urlaub machen und anderen Menschen erklären, dass wir aus Kiel kommen, dann heißt es oft: „ … ach aus Dänemark kommen Sie!“  Oder noch besser (oder schlechter): „Ach ja, Kiel, kleines verträumtes Städtchen irgendwo am Rande Deutschlands  in der Nähe von Skandinavien!“. Das Maritime Viertel befindet sich in der Verlängerung der beliebten Kiellinie an der Wiker Bucht. Das Viertel liegt zu beiden Seiten des Nord-Ostsee Kanals (international Kiel-Canal genannt) und der Schleusen in Kiel-Wik und Kiel-Holtenau. In Kiel-Wik ist der Bereich der kaiserlichen Marinekaserne, in Holtenau vor allem der Tiesssenkai und das ehemalige Gelände der Seeflieger der Kern des Maritimen Viertel. Der Kanal mit seinen Schleusen bildet den Mittelpunkt des Maritimen Viertel. Die Verbindung zwischen beiden Ufern wird durch eine in der Nähe der Schleusen verkehrende Personenfähre sichergestellt.

kulturspuren1_1Durch das Maritime Viertel führt eine Kulturmeile, die drei Dutzend an Sehenswürdigkeiten auf beiden Seiten des Kiel-Canals miteinander verbindet.

Interaktiv die Kieler Stadtgeschichte erkunden – die KulturSpuren-App ist da! Wo in Kiel residierten die dänischen Könige? Wie waren Theodor Storm und Selma Lagerlöf mit der Fördestadt verbunden? Und an welchen Orten spielte sich der Matrosenaufstand ab? Bereits seit dem Jahr 2013 kann die Kieler Stadtgeschichte auf virtuellen Spaziergängen unter www.kiel.de/kulturspuren im Internet erkundet werden. Künftig können Interessierte den Kieler KulturSpuren auch mobil nachspüren – mit einer kostenfreien App, die zu allen Stationen der Rundgänge führt. So können Kunst, Kultur und Geschichte der Landeshauptstadt virtuell entdeckt und Kiel aus einer ganz neuen Perspektive erlebt werden.

Das Maritime Viertel lädt dazu ein, es zu Fuß oder auf einer Radtour zu entdecken und zu erleben. Selbst in Kiel ist es noch ein besonderer Tipp. Aber es hat das Potenzial, sich zu einem touristischen Schwerpunkt in der Region der Kieler Förde mit einem unverwechselbaren Profil zu entwickeln. Kultur, Geschichte, maritime Wissenschaft und Technologie verbinden sich entlang der maritimen Kulturmeile in einem Erlebnisraum.

Schau auf diese Stadt!

Aber glauben Sie uns, wir schwärmen, wir werben für unsere Heimatstadt, für unser  geliebtes Kiel!  Allerdings müssen wir dann aber auch kleinlaut zugeben, dass keine deutsche Landeshauptstadt so unbekannt wie unsere hier im hohen Norden ist.  Aber gerade das macht Kiel so interessant, gerade dadurch wird der Besuch in Kiel zur Entdeckungsreise. Wer diese Reise antritt, der erkennt: Kiel ist Luft und Wasser, viel Strand und frischer Wind,  nette Leute und vor allen Dingen Segeln. Die Welthauptstadt der Seglergemeinde, eine Anhäufung von Masten. Aber auch „Nicht-Matrosen (sprich: Landratten!)“ kommen auf ihre Kosten. Wer einmal aus einem der vielen öffentlichen Grünanlagen oder zum Beispiel vom  Wiker Balkon aus auf die mit Booten und Schiffen übersäte Förde, dem regen Treiben am Kiel-Kanal geschaut hat, der wird diesen herrlichen Ausblick sein Leben lang nicht vergessen, das versprechen wir Ihnen!

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Windjammerparade 2015 – Strander Bucht, aufziehendes Schlechtwetter aus Südost, Foto: © MA/MV 2015


Moin, liebe Mitglieder und Gönner des Vereins „Maritimes Viertel“, liebe Besucher und Gäste an der Kieler Förde

DSC_3637 a (2) netz„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick…“ Na, so heftig, wie von Goethe im „Osterspaziergang“ beschrieben, hat uns hier oben an der Küste der Winter erneut nicht getroffen. Doch der Aufenthalt unmittelbar am Wasser, so z.B. an den Schleusen unseres NOK’s, läßt dennoch sofort erkennen, daß der Frühling zum Einmarsch bereit steht. Zwar weht der Ostwind immer noch sehr frisch über die Förde, so daß der Parka oder die gefütterte Seglerjacke nach wie vor Standard sein müssen, aber die Zeichen sind untrüglich: Sonnenauf- und untergang gewähren endlich wieder mehr Zeit zum Verweilen, unsere Emmas (für die Binnenländer: Möwen) suchen sich ihre Partner und beginnen mit dem Nestbau auf den Dalben der Schleusenleitwerke.

Auch Austernfischer, Wildgänse und Reiher sorgen erneut für eine Bereicherung an unseren Schleusenkammern und selbst der Turmfalke verirrt sich manchmal von seinem angestammten Jagdrevier beim gegenüberliegenden Maschinenmuseum herunter zur Schleuse. Nicht zu vergessen, daß die Heringe wieder im NOK eingetroffen sind Die ersten leicht wärmenden Sonnenstrahlen bei Flaute erinnern die Festmacher auf der Mittelmauer wieder daran, wie herrlich man direkt an der Großen Kammer auf einem Stuhl sitzen kann, wenn gerade kein neuer Schiffsverband anläuft.

„…hier ist des Volkes wahrer Himmel, zufrieden jauchzet groß und klein: hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“ Fast könnte man glauben, Goethe hätte diese Zeilen an den Schleusen geschrieben. Jedem Besucher kann ich es nur bestens empfehlen: Stellen sie sich ans Kanalufer, betrachten den Wellengang, lauschen dem Geschrei der Emmas und lassen die Schiffe, wie in einem riesigen Aquarium, ruhig an sich vorbeizeihen. Ich versichere ihnen, es ist einfach nur herrlich, bläst trübe Gedanken fort und macht süchtig.

Kommen sie gerne zu uns ins Maritime Viertel – schauen sie in den Flandernbunker hinein, staunen sie über die Technik und die hochinteressanten Modelle im Maschinenmuseum, lassen sie sich entführen in die Geschichte des Schleswig-Holsteinischen-Kanals (Eiderkanal) und des NOK’s in der Schleusenausstellung des Wasser-u. Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau in der ehem. Techn. Marineschule, Arkonastr. 1 und besuchen uns auf dem Torbunker 4, der Besucherplattform direkt an der Großen Südkammer der Schleusen.

Unser Vereinsmitglied Frau Andrea Leimgrübler bewirtet sie gerne in ihrem Kiosk dort oben mit einem heißen Kaffee, leckeren Fischbrötchen oder selbstgebackenem Kuchen. Wir freuen uns auf sie, auf einen gelungenen Saisonauftakt und auf ein weiteres herrliches Jahr am Nord-Ostsee-Kanal.

Hier: Informationen zu Ihrer Führung am NOK!


Der Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V.

ist eine non-profit Organisation (NPO), geführt von ehrenamtlichen Mitarbeitern, zur Förderung der touristischen Attraktivität der Region Kiel-Wik und Kiel-Holtenau.

Nur der Verein Maritimes Viertel e. V. setzt das Konzept zur Erhöhung der touristischen Attraktivität des maritimen Viertels in der Wik und in Holtenau um. Gemäß Beschluss der Ratsversammlung vom 25. August 2011 (Top 12.1) ist die Schleusenausstellung inzwischen in die Räume der TMS umgezogen und wird vom Verein auch gepflegt und dargestellt. Außerdem ist nur der Verein Ausrichter und Organisator des Kulturmeilenfestes. Des weiteren ist der Verein aktiv eingebunden in das Netzwerk Kultur und Wissenschaft sowie dem Begleitausschuss 1918 der Stadt Kiel.

Die Bescheinigung der Gemeinnützigkeit wurde am 30. Januar 2012 durch das Finanzamt Kiel-Nord erteilt.

Werden Sie also ein Teil unseres Vereins!

Sie wollen sich in Kiel engagieren?

Sie wollen gerne in Ihrer Freizeit etwas Sinnvolles tun?

Sie suchen ein Engagement, das zu Ihnen passt und Ihnen auch Spaß und Freude macht?

Dann sind Sie bei uns im Maritimen Viertel e. V. richtig!

Es gibt sehr unterschiedliche Formen des freiwilligen, ehrenamtlichen Engagements in unserem Verein, die einen unterschiedlichen Zeitaufwand umfassen:
Ein kurzfristiges Engagement in einem zeitlich begrenzten Projekt, in einer zeitlich begrenzten Kampagne.
Ein längerfristiges Engagement in einem »Ehrenamt«, z.B. als Vorstandsmitglied, als Beauftragte für ein Aufgabenfeld, als Kassenwart, als PC-Experte, in einer kontinuierlichen Mitarbeit im Verein oder als Mitglied im Verein, weil Sie unser Vorhaben gut finden und unterstützen wollen.

pdficon_smallBeitrittserklärung!

Der Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V. will das maritime Erbe in der Wik und in Holtenau erforschen, bewahren und darstellen. Er will die maritime Kultur der beiden Stadtteile am Nord-Ostsee-Kanal vorstellen und die Geschichte der Marine in der Wik und in Holtenau bis zur Gegenwart sowie die maritime Technik und Wirtschaft schildern.
Dies soll unter anderem verwirklicht werden durch:
die Organisation eines regelmäßigen Kulturmeilenfestes in der Wik und in Holtenau, den Aufbau und die Durchführung einer auf das Maritime Viertel bezogene Dauerausstellung zu den Themen Marinegeschichte, Geschichte des Kanals und seines Vorläufers – des „Schleswig-Holsteinischen Kanals“ oder „Eiderkanals“ -, maritime Wirtschaft und Technik sowie durch Vorträge. Diskussionsveranstaltungen und Führungen durch das Maritime Viertel können das Konzept ergänzen.


UnbenanntRüdiger Bock, NDR meinNachmittag, Sendung vom 19.02.16, Minute 20:30 bis 23:02

Zu erreichen unter Telefon: 04347 908283 AB