TIPPS&TERMINE&AKTUELLES


Vor 125 Jahren war die Wik ein bäuerliches Dorf inmitten der Fördelandschaft. Wie sie sich seit ihrer Eingemeindung am 1. April 1893 als Kieler Stadtteil bis heute entwickelt hat, damit beschäftigen sich zwei Festwochen, die mit einer Auftaktveranstaltung am Freitag in der Hebbelschule beginnen.

Die Veranstaltungen wurden alle ehrenamtlich mit viel Liebe und Herzblut organisiert“, beschreibt Ingrid Lietzow, Vorsitzende des Maritimen Vereins, der federführend für die zwei Festwochen ist. Auftakt ist am Freitag, 20. April, um 17 Uhr in der Aula der Hebbelschule. Der Vortrag „Wie veränderte die Eingemeindung das Leben der Menschen in der Wik?“ von Hannelore Pieper-Wöhlk und Dieter Wöhlk gewährt erste Einblicke.

Alle Veranstaltungen wurden von Ehrenamtlern mit viel Herzblut auf die Beine gestellt.

Grund des Wachstums war 1871 die Bestimmung Kiels zum Reichskriegshafen sowie das Flottenbauprogramm des Kaiserreichs. Der erste Teil der Ausstellung „125 Jahre Kiel-Wik – Vom Dorf zum Reichkriegshafen“ wird zudem eröffnet. Zu sehen sind historische Fotos sowie Karten, auf denen sich die bautechnische und demografische Entwicklung verfolgen lässt. Am 26. April und 2. Mai gibt es ab 16 Uhr öffentliche Führungen.

Am 21. und 28. April sowie am 5. Mai führt Rüdiger Bock jeweils ab 14 Uhr durch die Schleusenausstellung des Wasser- und Schifffahrtamtes in den Räumen der ehemaligen Technischen Marineschule (TMS) in der Maschinenhalle 1, Arkonastraße 1. Er möchte den Besuchern den Nord-Ostsee-Kanal als Hauptschlagader Schleswig-Holsteins nahebringen. Am Sonntag, 22. April, wird ab 11.30 Uhr der zweite Teil der Ausstellung mit dem Kurzvortrag zum Thema „Die Beziehungen der Wiker Bürger zum Militär in ihrem Stadtteil“ im Flandernbunker eröffnet. „Es ist eine kleine Ausstellung, aber mit recht viel Material“, erklärte Jens Rönnau, Vorsitzender des Vereins Mahnmal Kilian.

Am Dienstag, 24. April, führt Peter Mattsson vom Verein Maritimes Viertel von 18 bis 19 Uhr durch den Anscharpark, zu dem einst die Krankenhauspavillons, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude, Kesselhaus, Kapelle und Gemüsegarten gehörten. Treffpunkt ist an der Ecke Kiellinie, Feldstraße, Richtung Eingang Anscharpark. Weiter geht es um 19 Uhr im Anscharpark (Haus 8) mit dem Vortrag „Marinekrankenhaus Wik“ von H. Maximilian Mehdorn, der von 1991 bis 2015 Direktor der Klinik für Neurochirurgie an der CAU war, die sich bis 2004 im Anscharpark befand.

Am Mittwoch, 25. April, dreht sich ab 19 Uhr in der Maschinenhalle der TMS alles um die „Geschichte der Marine in der Wik“. Referent ist Johannes Rosenplänter vom Stadtarchiv Kiel. Am Donnerstag, 26. April, präsentieren Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschüler am Elendsredder von 14 bis 16 Uhr den Stadtteil aus der Perspektive einzelner Unterrichtsfächer. Und am Freitag, 27. April, geht es um 19 Uhr im Maschinenmuseum weiter mit der Ausstellungseröffnung und dem Vortrag „Das Gaswerk in der Wik“ von Museumsleiter Peter Horter.

Großes Bedürfnis nach kirchlichem Gemeindeleben

Wie groß das Bedürfnis der Wiker nach kirchlichem Gemeindeleben war, damit beschäftigt sich am Samstag, 28. April, von 10 bis 14 Uhr ein Thementag der drei Wiker Kirchengemeinden: „125 Jahre Eingemeindung Wik – die Geschichte der Wiker Kirchen“ mit Vorträgen von Rolf Fischer ab 10 Uhr, der sich mit der Zeit von 1945 bis heute beschäftigt, und ab 11.45 Uhr mit einem Vortrag von Merten Worm, der über die Zeit bis 1945 referiert. Ebenso gibt es Gottesdienste, einen Spaziergang zur Petruskirche und gemeinsames Essen.

Abschluss ist am Freitag, 4. Mai, um 19 Uhr in der St. Lukas-Kirche: Die Emmaus-Kirchengemeinde lädt zu einem Abend mit Wiker Geschichten aus 125 Jahren mit Bärbel Schlenz und Walter Tischendorf ein. Dazu singt die Wiker Chorvereinigung von 1876.

Von Karina Dreyer, KIeler Nachrichten vom 18. April 2108


Vielfalt rund um die Marineschule

Wir machen Wik“: Im Ortsbeirat wurden die Ergebnisse der öffentlichen Beteiligung vorgestellt – Gemischte Nutzung: Wohnen im Süden, Arbeiten und Gewerbe im Norden und Westen.

Die Bundeswehr gibt nach und nach ihre alten Gebäude und Flächen auf dem Areal rund um die ehemalige Marinetechnikschule auf. Die Stadt hat das Erstzugriffsrecht und sieht dort Möglichkeiten für ein mischgenutztes Quartier. Im Ortsbeirat Wik wurden nun die Ergebnisse der öffentlichen Beteiligung namens „Wir machen Wik“ vorgestellt.

Das Marinequartier ist belebt und beliebt: Flüchtlinge sind hier untergebracht, eine Zeitlang waren es auch Studenten, ebenso hat der Verein Maritimes Viertel samt Ausstellung dort seinen Sitz, und kleine Initiativen sind aktiv. „Tatort“-Kommissar Borowski dreht dort in seinem Film-Büro, das Areal lockt Vielfalt an.

Wie leerstehende Gebäude und Flächen künftig genutzt werden könnten, dazu wurden Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie weitere Akteure befragt. Mit der Planungswerkstatt im November setzte die Stadt die aktive Einbindung der Öffentlichkeit bei der Planung fort. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Hamburger Planungsbüro Urbanista, dessen Mitarbeiterinnen Pauline Timper und Marie Schulze die Ergebnisse vorstellten: Gewünscht werden bezahlbarer Wohnraum und neue Wohnformen, neben lokaler Wirtschaft sind auch alternative Betriebe willkommen, ebenso Start-ups. Workshops und Open-Campus für den Bereich Wissen und Bildung, Theater, Cafés, Treffpunkte, Spielgeräte und eine Freiwuchsfläche wurden ebenso gewünscht. All das soll „ein generationsübergreifendes, sozial durchmischtes, interkulturelles und inklusives Leben ermöglichen“, erklärten die beiden die Ergebnisse.

Freiräume und Hofflächen sollen weitestgehend freigehalten werden. Wenn Nahverdichtung, dann laut Planungswerkstatt im nördlichen Bereich. Das Thema Abriss wurde von den Teilnehmern kritisch betrachtet, bei überzeugenden Konzepten wäre für sie ein Abriss der Maschinenhalle 2 und 3 sowie der Aula der Marinetechnikschule vorstellbar.

Bei der Nutzung des ehemaligen Marineuntersuchungsgefängnisses an der Rostocker/Weimarer Straße, das bereits der Stadt gehört, gab es Ideen von der öffentlichen Nutzung mit Bezug auf die Historie, vom Co-Working-Raum bis zur touristischen Nutzung mit Erlebnischarakter. Hier wird es noch eine eigene Bürgerbeteiligung geben, so SPD-Ratsfrau Ingrid Lietzow.

Die Nutzungsmischung für das Marinequartier könnte in der groben Aufteilung lauten: „Wohnen im Süden, Arbeiten und Gewerbe im Norden und Westen entlang bestehender Gewerbestrukturen“, beschrieb Bastian Lipinski vom Stadtplanungsamt. Auf Basis dieser Ergebnisse werde in den nächsten Monaten ein Konzept zur Nutzung der Gebäude und Flächen um die ehemalige Marinetechnikschule ausgearbeitet. Lipinski kündigte an: Bis Ende Juni gebe es von der Stadt eine schriftliche Erklärung an die Bima, dass sie vom Erstzugriffsrecht Gebrauch machen möchte. Nach einer kooperativen Wertermittlung werde das Areal dann von der Stadt und in Teilen von der KiWi gekauft. Parallel zur Wertermittlung werde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um zu klären, welches Modell zum Tragen kommen könnte. Dafür ist ein weiterer Beteiligungsprozess vorgesehen.

Kieler Nachrichten, Text und Foto Karina Dreyer


Wir machen Wik!

Wir machen Wik!“ heißt die Dachmarke für die Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Erarbeitung eines integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Wik (STEK-WIK).

Planungswerkstatt Marinetechnikschule

Wie können die aktuell in Teilen als Gemeinschaftsunterkunft genutzten sowie leer stehenden Gebäude um die Marinetechnikschule in Zukunft genutzt werden? Diese Frage ist bei der ersten Plaungswerkstatt „Marinetechnikschule“ am 11. November 2017 im Maschinenmuseum mit interessierten Kieler*innen diskutiert worden. Die Veranstaltung wurde vom Planungsbüro URBANISTA aus Hamburg moderiert. URBANISTA hat auch die Interessen und Vorstellungen aus Sicht der Kinder und Jugendlichen erfasst.

Die Landeshauptstadt Kiel ist seit über 150 Jahren in ihrer Entwicklung wesentlich durch die Marine geprägt. Durch Aufgabe militärisch genutzter Flächen und Gebäude stehen diese einer zivilen Nutzung zur Verfügung (Konversion). Die Wik war Standort von Marinekasernen mit einer Aufnahmekapazität für 4.800 Marinesoldaten, Marinelazarett, Werkstätten, Ingenieur- und Deckoffiziersschule sowie Garnisionskirche. In Nachbarschaft der Kasernen entstanden neue Straßen mit Wohnhäusern. Auf einem zwei Hektar großen Gelände befand sich die ehemalige Gasanstalt. Das gesamte Areal nordöstlich der Prinz-Heinrich-Straße wird deshalb als „Marinequartier“ bezeichnet.

Einige Flächen wie der Anscharpark, das Areal rund um die Petruskirche sowie Teile des Schleusenparks konnten in den vergangenen Jahren bereits entwickelt werden. Teilflächen des Marinequartiers wie die ehemalige Bundeswehrfachschule und die Marinetechnikschule bedürfen der Konversion. Die Verwaltung ist durch Beschlüsse des Ortsbeirats Wik und der Ratsversammlung mit der Erarbeitung eines integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts für den Ortsteil Wik unter Berücksichtigung der teilräumlichen Entwicklungsprozesse für den Bereich Anschar und das Areal um die Marinetechnikschule beauftragt. Bei der Entwicklung des Marinequartiers sollen die Leitlinien und Grundsätze der Inklusion berücksichtigt werden.
Weiterhin ist geplant, ab 2018 das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Wik – STEK-WIK – zu erarbeiten. Durch Integration der unterschiedlichen Aspekte wie beispielsweise bauliche Stadtteilentwicklung, Inklusion, Wirtschaft, Bildung- und Kulturarbeit sollen Missstände beseitigt und Potentiale für die Entwicklung der Wik genutzt werden

Hier Bericht: Wir machen Wik (pdf)


Kieler Nachrichten vom 4.4.2018, Text und Foto von Frank Behling



hier: Programm 125 Eingemeindung Wik in die Stadt Kiel (pdf)
20.04.2018 – 17:00 Uhr

Hebbelschule – Foto: Siegbert Brey

Auftaktveranstaltung
in der Aula der Hebbelschule
Ansprache durch den Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar – Eröffnung der Festwochen

Vortrag: „Wie veränderte die Eingemeindung das Leben der Menschen in der Wik?“
Ref.: Hannelore Pieper-Wöhlk und Dr. Dieter Wöhlk
Anhand von Bildern und Dokumenten skizzieren die Vortragenden die in wenigen Jahren abgelaufenen Veränderungen in der Situation der Wik und ihrer Einwohner vor und nach der Eingemeindung. Aus dem kleinen Ort mit jahrhundertealter bäuerlicher Tradition in einer zauberhaften Fördelandschaft wird durch die Eingemeindung ein Großstadt-Stadtteil, geprägt durch Industriekomplexe, Militäranlagen und moderne Wohnquartiere.


21.04.2018, 28.04.2018 und 05.05.2018, jeweils von 14:00 – 16:00 Uhr/17:00 Uhr

Maschinenhalle 1 in der TMS – Foto: MV

Eine Führung durch die Schleusenausstellung des Wasser- und Schifffahrtamtes Kiel (WSA)

in den Räumen der ehemaligen Technischen Marineschule Kiel (TMS) in der Maschinenhalle 1, Arkonastraße 1 in Kiel-Wik gehört zum Gang durch das Maritime Viertel dazu. Hier in der Arkonastraße 1 wird aber auch der Kieler Tatort mit Kommissar Borowski gedreht. Danach geht es ab 16:00 Uhr auf die Schleusenplattform am Kanal. Lassen Sie sich die Funktion der Schleusen vor Ort erklären und genießen Sie von dort oben einen Blick auf das bunte Treiben am Kanal.
Führung: Rüdiger Bock, ehrenamtlich. Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit für WSA-Holtenau und Schleusenführer


22.04.2018 – 11:30 Uhr 

Flandernbunker – Foto: Dr. Jens Rönnau

Ausstellungseröffnung „125 Jahre Kiel-Wik Vom Dorf zum Reichskriegshafen“

Grußworte: Peter Mattsson, Ref.: Dr. Dieter Wöhlk

Dauer der Ausstellung: 22.04.2018 bis 24.06.2018, Mo.-Fr. 11.00 – 15:00 Uhr, So. 11:00 – 17:00 Uhr
Flandernbunker, Kiellinie 249, 24106 Kiel


24.04.2018 – 18.00 Uhr bis 19:00 Uhr 

Anscharpark – Foto: Stadtplanung Kiel

Führung durch den Anscharpark

Leitung: Peter Mattsson, Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V., Treffpunkt: Ecke Kiellinie, Feldstraße, Richtung Eingang Anscharpark
Das Anschargelände umfasste ursprünglich rund 20 Gebäude, darunter Krankenhauspavillons, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude, Kesselhaus, Operations- und Badehaus, Absonderungs- und Leichenhaus, Pförtnerhaus und Kiosk, Inspektoren- und Unterbeamtenhaus, Tierstall, Kapelle und Gemüsegarten.


24.04.2018 – 19:00 Uhr

Anscharpark – Foto: MV

Vortrag: „Marinekrankenhaus Wik“

Grußworte: Sozialdezernent Gerwin Stöcken
Anscharpark Haus 8
Ref.: Prof. Dr. med H. Maximilian Mehdorn.
Prof. Mehdorn war von 1991 bis 2015 Prof. für Neurochirurgie und Direktor der Klinik für Neurochirurgie der Christian-Albrechts-Universität Kiel/Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel. Bis 2004 befand sich die Neurochirurgische Universitätsklinik Kiel in den Gebäuden des
Anscharkrankenhauses Wik.


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25.04.2018 – 19:00 Uhr

Luftaufnahme MStpkt Kiel – Foto: Deutsche Marine

Vortrag: „Geschichte der Marine in der Wik“

Grußwort: Standortältester Kiel – Herr Fregattenkapitän Alexander Koch
Ref.: Dr. Jann Marcus Witt, Historiker
Maschinenhalle 1 der ehemaligen Technischen Marineschule Kiel (TMS Kiel) – Arkonastraße 1


26.04.2018 – 14:00 bis 16:00 Uhr

Schüler FJS – Foto: Internetseite FJS

Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule, Standort Wik – Elendsredder 26 – 24106 Kiel

Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen.
Grußworte: Robert Vollborn, stellv. Stadtpräsident
Die Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule, Standort Wik präsentiert aus der Perspektive einzelner Unterrichtsfächer (Geschichte, Geografie oder Wirtschaft/Politik) den Stadtteil Wik.
Abgerundet wird die Ausstellung durch einen selbstgedrehten Videobeitrag, welcher einzelne Plätze im Stadtteil in Szene setzt.


27.04.2018 – 19:00 Uhr

Gaswerke Wik – Foto: Stadtwerke Kiel

Vortrag: „Das Gaswerk in der Wik“

Vortrag und Ausstellungseröffnung,

Ausstellung vom 27.04.2018 bis 13.05.2018,
Ref.: Peter Horter, Leiter Maschinenmuseum Kiel-Wik


28.04.2018 – 10:00 Uhr

Petruskirche – Foto: Matthias Süßen

Thementag der Wiker Kirchengemeinden
125 Jahre Eingemeindung Wik – die Geschichte der Wiker Kirchen
10:00 Uhr
Begrüßung und Ökumenischer Gottesdienst in derLukas-Kirche, Holtenauer Str. 327
Pastor Michael Schwer, Emmaus-Kirchengemeinde und Lothar Lorenz von der katholischen St. Heinrich Gemeinde
10:35 Uhr
Kurzvortrag: Die Wiker Kirchen 1945 bis 2018,
Ref.: Rolf Fischer, Staatssekretär a.D., anschließend Kirchencafé
11:30 Uhr
Spaziergang zur Petruskirche, Adalbertstr. 10
11:45 Uhr
Begrüßung und Hinführung in der Petruskirche (Pastor Lutz Damerow)
11:50 Uhr
Kurzvortrag: Die Wiker Kirchen bis 1945,
Ref.: Merten Worm, Historiker
12:20 Uhr
Lied, Gebet und Segen in der Kirche. Offizieller Schlusspunkt der Veranstaltung (Pastor Damerow)

ca. 12:30 Uhr Gemeinsames Essen im „Café Dreimaster“ Petruskirche

Cafe´ DREIMASTER – Foto: Karina Dreyer

Die Geschichte der Wik ist immer auch die Geschichte ihrer Kirchen. Errichtet als Garnisonskirchen sind sie Beispiele für eine ganz besondere Stadtteilentwicklung, in dem das Militär, aber auch wichtige Verwaltungen und infrastrukturelle Großprojekte, wie z.B. der Kanalbau, ihre tiefen Spuren hinterlassen haben. Gleichsam hat sich die Wik zu einem vielfältigen und modernen Bezirk entwickelt. Die Kirchengemeinden haben diese Prozesse über die ganze Zeitspanne begleitet und auch beeinflusst. Daran zu erinnern und dies interessant darzustellen ist das Ziel des gemeinsamen Thementages mit Vorträgen, Besichtigungen und Essen.


04.05.2018 – 19:00 Uhr

St. Lukas-Kirche

St. Lukas-Kirche – Foto: Emmaus-Kirchengemeinde

Grußworte: OB Dr. Ulf Kämpfer
Die Emmaus-Kirchengemeinde lädt zu einem Abend mit Wiker Geschichten aus 125 Jahren als Kieler Stadtteil und zu Wiker Gesprächen mit Bärbel Schlenz und Walter Tischendorf: “Eine schöne Geschichte aus unserer Gründerzeit“.
Dazu passende Chorsätze der Wiker Chorvereinigung von 1876 e.V. unter der Leitung von Chorleiter Wolfgang Szwillus.
Ende der Festwochen: Gemeinsames Singen des Schleswig-Holstein-Liedes



hier: Flyer 125 Eingemeindung Wik in die Stadt Kiel (pdf)
Verantwortlich für die Gestaltung der Festwochen: Peter Mattsson, Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V., phone 0151 21247791

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In Kiel ist Revolution! Uraufführung mit Team am 24. April! Der VVK läuft!

Der Matrosenaufstand im November 1918 leitete das Ende des Kaiserreichs ein. Die Kieler Revolutionäre veränderten den Lauf der Geschichte und schufen den Boden für die Weimarer Republik. Der Film beleuchtet detailliert die Ereignisse im November 1918 an der Förde und stellt sie in einen größeren geschichtlichen Zusammenhang.

Historisches Film- und Bildmaterial, Aufnahmen der Originalschauplätze, Interviews aus den 1970er und 80er Jahren mit Zeitzeugen der Ereignisse (darunter auch mit Lothar Popp, einem der Anführer der Bewegung von 1918) und Einordnungen durch den Historiker und Noske-Biografen Wolfram Wette dokumentieren die revolutionären Ereignisse in Kiel aus damaliger und heutiger Sicht. Sprecher: Rolf Becker (Er wird während der Uraufführung anwesend sein.) Musik: Gerhard Folkerts Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte realisiert.

Der Film wurde gefördert von der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein und der Landeshauptstadt Kiel. Viele Einrichtungen stellten Dokumentationsmaterial zur Verfügung, u.a. das Stadtarchiv Kiel. Eine DVD erscheint als Historische Filmdokumente 9 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte. Sie kann nach der Vorführung erworben werden.

Tickets im metro-Kino – Reservierungen unter www.metrokino-kiel.de


Kieler Nachrichten, 7.12.2017, von Martina Drexler, Foto: Frank Peter


Kieler Nachrichten vom 7.12.2017


Die Schleusenausstellung im Maritimen Viertel in der Wik ist um eine Attraktion reicher: Vor dem Haus an der Arkonastraße weist seit gestern ein mächtiger Anker auf die Attraktionen hin, die sich im Innern befinden. Zu welchem Schiff der Anker ursprünglich gehörte, weiß niemand – vielleicht helfen die sh:z-Leser bei der Hoffnung. Wie Matthias Visser vom Wasserstraße- und Schifffahrtsamt (WSA) in Kiel-Holtenau erklärte, ruhte das tonnenschwere Stück seit 17 Jahren in der Böschung auf der Nordseite des Nord-Ost-See-Kanals. Nach dem Neubau der Holtenauer Brücke war die Wasserstraße an dieser Stelle verbreitert worden – man fand den Anker im Kanalbett. An Hinweisen auf den Hersteller gibt es lediglich die Zahl „1878“ auf dem Ankerschäkel – womöglich die Gewichtsangabe in Kilogramm – und die eingeprägten Buchstaben „DRP“.

„Wir wissen nicht, wie lange der Anker dort im Wasser lag. Vielleicht nur einen Tag, vielleicht seit Jahren“, sagt Visser. Er hatte jedenfalls immer die Absicht, das schwere Fundstück dem Museum zu übergeben. Es befand sich ursprünglich auf der Schleuseninsel und hat als Dauerleihgabe mittlerweile beim Verein Maritimes Viertel in der Wik ein neues Quartier gefunden. Die Vorsitzende Ingrid Lietzow und ihr Stellvertreter Peter Mattson waren gestern dabei, als Bernd Jürgensen vom WSA und Bodo Balzeit von Wille-Krane den Anker abluden. Als Zugabe gab’s einen mächtigen Findling, auf dem der Ankerkopf dauerhaft und sicher ruht. Das ist wichtig, werden doch auch spielende Kinder den Anker für sich entdecken. Bodo Balzeit machte auch gleich den praktischen Kletterversuch – der Anker bewegte sich keinen Millimeter.

Udo Carstens, sh:z online – Lokal, erstellt am 05.Dez.2017 | 18:47 Uhr, Redaktion Flensburger Tageblatt


Liebe Freunde des Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V.,

unter der Holtenauer Hochbrücke auf der Nordseite lag seit längerem ein Anker und ein Findling. Beides sollte schon immer Teil der Schleusenausstellung des WSA sein. Es war aber auch klar, dass aufgrund des Ersatzneubaus der Kleinen Schleuse und den anderen Baustellen auf der Schleuse, die Schleusenausstellung nicht immer auf der Mittelinsel ihren Ort haben wird. Deshalb wurde Beides nicht auf der Mittelinsel platziert. 2014 wurde die Schleusenausstellung dem Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V. übergeben. Der Verein Maritimes Viertel präsentiert unsere Schleusenausstellung seither erfolgreich in der ehemaligen Technischen Marineschule Kiel (TMS), Arkonastraße 1.

Der Anker und der Findling wurden jetzt dorthin verbracht. Da kam sozusagen zusammen, was zusammen gehört! Die Umzugsaktion wurde am 05.12.2017 ab 10.00 Uhr gestartet. Danach wurden Findling und Anker verladen, anschließend erfolgte der Transport und das Abladen (gegen 11.00 Uhr) in der Arkonastraße vor dem Maritimen Viertel.

Die Mitglieder und der Vorstand des Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V. bedanken sich bei allen Verantwortlichen und Beteiligten. Der Vorstand beschloß nach der gelungenen Aktion ein alljährliches, immer am 6. Dezember stattfindendes, ANKERFEST im vorweihnachtlichen Rahmen zu starten.


Es ist vollbracht! (Ende November 2017)


Anmerkung des Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V.:

Insgesamt möge man beachten, dass der Stadtteil Wik sich nicht nur auf das sogenannte Marinequartier bezieht! Man beachte die Grenzen des gesamten Stadtteils!


Volkstrauertag: Kiel gedenkt der Toten der Weltkriege

Der Volkstrauertag erinnert an Millionen Gefallene sowie die Opfer politischer, religiöser oder rassistischer Verfolgungen beider Weltkriege. In diesem Jahr wird dieser stille Tag am Sonntag, 19. November, begangen. Anlässlich des Volkstrauertages nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Kiel an Kranzniederlegungen zum Gedenken der Kriegstoten teil.

Stadtpräsident Hans-Werner Tovar legt nach einer Gedenkrede am Sonnabend, 18. November, um 15 Uhr am Hochkreuz auf dem Nordfriedhof – dem Ehrenmal für die Kriegsgräber des Zweiten Weltkrieges – im Namen der Landeshauptstadt Kiel einen Kranz nieder. Bei dieser traditionellen Gedenkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit Beteiligung der Bundeswehr gedenken Mitglieder der Landesregierung Schleswig-Holstein, der Landeshauptstadt Kiel, der Bundeswehr sowie Vereine und Verbände der Opfer beider Weltkriege. Im Anschluss an die Gedenkfeier wird ein Kranz auf dem British War Cemetery niedergelegt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Schleswig-Holsteinische Landtag und die Landeshauptstadt Kiel luden am Sonntag, 19. November 2017, in den Plenarsaal des Landtages ein zu einer gemeinsamen Gedenkstunde für die Opfer der Kriege und von Gewaltherrschaft. Der stellvertretende Stadtpräsident Robert Vollborn nahm für die Landeshauptstadt Kiel an der Gedenkstunde teil.

Die Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus im ehemaligen Arbeitserziehungslagers Nordmark mit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer begann am Sonntag, 19. November 2017, an der Dokumentations- und Gedenkstätte an der Rendsburger Landstraße in Höhe Achterwehrer Straße


„Wir machen Wik“: Planungswerkstatt zur Zukunft der Marinetechnikschule

unter diesem Motto sind die Kielerinnen und Kieler aufgerufen, sich über die zukünftige Entwicklung des maritim geprägten Stadtteils im Kieler Norden auszutauschen. Am Sonnabend, 11. November, lädt das Stadtplanungsamt alle Interessierten zu einer ersten Planungswerkstatt ein. Dann steht im Maschinenmuseum, Am Kiel-Kanal 44, die Zukunft der ehemaligen Marinetechnikschule im Mittelpunkt.
Von 12 bis 18 Uhr können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber diskutieren, wie die aktuell leer stehenden und in Teilen als Gemeinschaftsunterkunft dienenden Gebäude künftig genutzt werden sollen. Moderiert wird die Veranstaltung vom Hamburger Planungsbüro Urbanista. Um 12.30 Uhr wird ein Rundgang zum Areal der Marinetechnikschule angeboten. Um 14.30 Uhr stehen Projektbeteiligte für Fragen zur Verfügung.
Eine Anmeldung zu der Planungswerkstatt ist nicht erforderlich. Interessierte können die Veranstaltung im Laufe des Nachmittags jederzeit besuchen. Das Maschinenmuseum ist barrierefrei. Weitere Informationen zur Beteiligungsreihe „Wir machen Wik“ und zum Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept für die Wik (Stek-Wik) stehen im Internet unter www.kiel.de/wik.

Kiel-Wik: „Wir machen das“


Kieler Nachrichten vom 10. Oktober 2017, Bericht und Foto von Karina Dreyer


Sehr geehrter Herr Dr. Jens Rönnau, geehrter Herr Rönnau, lieber Jens,

die Mitglieder under Vostand des Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V. gratulieren nach dem Erhalt der Andreas-Gayk-Medaille zur Auszeichnung deiner Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

Vorstand und Mitglieder Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V.




Drohnenflug: Der Kanal aus der Vogelperspektive

Er teilt Schleswig-Holstein in zwei Hälften und erspart Schiffen einen Umweg von 450 Kilometern: der Nord-Ostsee-Kanal. Den Grundstein legte Kaiser Wilhelm vor 130 Jahren. Die „Neue Schleuse“ ist seit 1914 in Betrieb. Die Kammern in Holtenau sind 330 m lang, 48 m breit und 14 m tief. Diese Maße lassen es zu, dass der NOK zu den drei größten und meistbefahrenen Kanälen der Welt gehört. Jede der zwei Kammern wird über je zwei riesige Schiebetore am Binnen- u. Außenhaupt verriegelt. Die Tore im Mittelhaupt sollten die Verkürzung einer Kammer und damit einer schnelleren Passage der Schleusen dienen; deren Nutzung wurde aber schon vor langer Zeit aufgegeben.
In der Kanalausstellung, die in den Hallen der ehem. Technischen Marineschule in der Arkonastraße neu gestaltet wird, wird sowohl die ältere als auch die neuere Kanaltechnik sowie Wissenswertes zum Kanalgeschehen und zur Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals präsentiert. Im Rahmen von kompetenten Führungen durch den Verein “Maritimes Viertel”, ist es möglich, interessante Informationen über die Schleusen und den NOK zu erhalten.
Die ca. 99 Kilometer lange Wasserstraße verbindet die Kieler Förde mit der Elbe bei Brunsbüttel. 1895, nach insgesamt acht Jahren Bauzeit von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht, entwickelte sich die ehemals Kaiser-Wilhelm-Kanal genannte Verbindung zwischen Nord- und Ostsee über die Jahrzehnte zu einer der wichtigsten Verkehrsadern Schleswig-Holsteins. Zeitweise bis zu 43.000 Schiffe passieren jährlich den Kanal – und damit mehr, als im berühmten Suez- und Panamakanal zusammen. Eine Fahrt um Jütland durch das Skagerrak kann leicht einen Umweg von 24 Stunden bedeuten und somit einen enormen zusätzlichen Treibstoffverbrauch. Im Schnitt legt ein solches Schiff dann rund 250 Seemeilen mehr zurück.

Das ist die Wik:  Drohnenflug Schleuse NOK, hier!


Drohnenflug: Petrus-Kirche in Kiel-Wik – aus der Vogelperspektive

Die Marine beschloss, außerhalb der Stadt, und zwar in dem neu eingemeindeten Stadtteil WIK, am Ufer der Förde eine neue Kasernenanlage zu errichten. Der Grunderwerb hierfür war jedoch nicht so einfach, wie man es sich in Berlin vorgestellt hatte. Zunächst war es der Kieler Magistrat, der Schwierigkeiten bereitete. Dieser hatte sich gerade mit der Marine in den „Hafenprozeß“ eingelassen, der bis zum Reichsgericht nach Leipzig führen und für Kiel verlustreich enden sollte. Aber auch die Eigentümerin grosser Ländereien in der WIK, die Schlachtermeisterwitwe Ehms, geb. Sell, zeigte sich als schwierige Verhandlungspartnerin. Witwe Ehms diktierte nämlich mehr oder weniger die Grundstückspreise in der WIK. Nun, der Fiskus zahlte den von Frau Ehms verlangten Preis, denn die Marine wollte schließlich bauen.
So wurde eine neue größere Kirche 1905-1907 in der WIK, die Petruskirche, für die evangelischen Militärangehörigen errichtet, bald darauf entstand unweit dieser an der Feldstr. die katholische St. Heinrich Kirche. Großadmiral Alfred von Tirpitz, „Vater“ der Flottengesetzte, gab als Staatssekretär im Reichsmarineamt den Auftrag zum Bau der beiden Kirchen, nachdem das Reichsschatzamt aus Geldmangel die Mittel zunächst nicht bereitstellen wollte. Die Gesamtkosten für die Petruskirche wurden auf 300.000 Mark veranschlagt, aber um fast 100.000 Mark überschritten. Für den Bau der evangelischen Kirche bestimmte Tirpitz das erfolgreiche und im Sakralbau ausgewiesene Karlsruher Architektenbüro der beiden gebürtigen Schweizer Karl Moser und Robert Curjel. Seine interessierte Teilnahme ging so weit, dass er von den Architekten forderte, eine „Baugruppe“ aus Kirche, Konfirmandensaal, Pfarrhaus und Verwaltungsgebäude zu entwerfen, die in Backstein in „dort heimischen Bauformen“ mit großen Steinen im Klosterformat errichtet werden sollte. Auf Anregung des Garnisons-Bauinspektors Adalbert Kelm ordnete Tirpitz auch an, die Kirche zur Verbesserung der städtebaulichen Wirkung entgegen den sonst üblichen Regeln nicht zu osten, sondern zu norden. So entgeht der hohe mächtige Turm der Einengung durch die gegenüberliegende hohe geschlossene Häuserzeile auf der Westseite der „zivilen“ Adalbertstraße und richtet sich zur Stadt hin, nach Süden aus. 1944 durch Bomben teilweise zerstört, konnte die Petruskirche vor allem durch Spenden der amerikanischen Sektion des Lutherischen Weltbundes 1949 innerhalb von zwei Monaten wieder aufgebaut werden. Die Petruskirche ist eine der grössten bedeutendsten Jugendstil-Kirchen in Deutschland.

Aber auch das ist die Wik: Drohnenflug Petruskirche, hier!

 


Liebe Freunde*innen dedes Maritimen Viertel und der ARGE3A,

wir laden Euch herzlich zu einer besonderen Veranstaltung im Rahmen der DiWoKiel ein.

  • Virtual Reality in der Wik 
  • Samstag 23.09.2017     14:00 – 19:00        
  • Maschinenhalle 1 der ehem. Technischen Marine-Schule in der Arkonastarße 1

Auch die Wik selbst spielt im Rahmen der digitalen Kieler Woche eine Rolle. Mitten im künftigen Konversionsgebiet der Wik eröffnet eine Kooperation zwischen der dort aktiven ARGE3A und dem Kieler Virtual Reality Studio CREALITY interessierten Bürgern die Möglichkeit der Stadtgestaltung im digitalen Raum.

In der Maschinenhalle 1 steht im Rahmen der Veranstaltung eine so genannte Virtual Reality-Anwendung zur Verfügung, die es Bürgern ermöglicht virtuell in der technischen Marine-Schule selbst stadtbaulich aktiv zu werden. Mittels einer eigens programmierten Anwendung sind Menschen hier eingeladen ihre eigene Vision zur Zukunft des Stadtquartiers zu entwerfen. Die Technologie funktioniert intuitiv und somit barrierefrei und kann von jeder Bürgerin und jedem Bürger angewendet werden. Durch eine ausgeklügelte Projektionstechnik können die Anwesenden den live gebauten Visionen des Anwenders beiwohnen. Stadtentwicklung wird so – fern von Fachbegriffen und Kennzahlen – demokratisch.

Wenn auch an diesem Tag die Virtual Reality Anwendung im Vordergrund stehen soll, so wird es einen kleinen gastronomischen Rahmen mit Kaffee und Kuchen geben, um mögliche Wartezeiten zu versüßen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenlos.

++++ Link zum Facebook-Event ++++


#SAVETHEDATE

Auch mit der Stadtteilgenossenschaft geht es weiter. Bitte notieren Sie sich schon einmal den nächsten Termin für ein gemeinsames Treffen: Mittwoch, 11. Oktober 2017, 17:00 – 19:00 Uhr. Eine Einladung folgt. Eure ARGE3A www.arge3a.de


Zeitreise: Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals

Er teilt Schleswig-Holstein in zwei Hälften und erspart Schiffen einen Umweg von 450 Kilometern: der Nord-Ostsee-Kanal. Den Grundstein legte Kaiser Wilhelm vor 130 Jahren. Die „Neue Schleuse“ ist seit 1914 in Betrieb. Die Kammern in Holtenau sind 330 m lang, 48 m breit und 14 m tief. Diese Maße lassen es zu, dass der NOK zu den drei größten und meistbefahrenen Kanälen der Welt gehört. Jede der zwei Kammern wird über je zwei riesige Schiebetore am Binnen- u. Außenhaupt verriegelt. Die Tore im Mittelhaupt sollten die Verkürzung einer Kammer und damit einer schnelleren Passage der Schleusen dienen; deren Nutzung wurde aber schon vor langer Zeit aufgegeben.
In der Kanalausstellung, die in den Hallen der ehem. Technischen Marineschule in der Arkonastraße neu gestaltet wird, wird sowohl die ältere als auch die neuere Kanaltechnik sowie Wissenswertes zum Kanalgeschehen und zur Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals präsentiert. Im Rahmen von kompetenten Führungen durch den Verein “Maritimes Viertel”, ist es möglich, interessante Informationen über die Schleusen und den NOK zu erhalten.
Die ca. 99 Kilometer lange Wasserstraße verbindet die Kieler Förde mit der Elbe bei Brunsbüttel. 1895, nach insgesamt acht Jahren Bauzeit von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht, entwickelte sich die ehemals Kaiser-Wilhelm-Kanal genannte Verbindung zwischen Nord- und Ostsee über die Jahrzehnte zu einer der wichtigsten Verkehrsadern Schleswig-Holsteins. Zeitweise bis zu 43.000 Schiffe passieren jährlich den Kanal – und damit mehr, als im berühmten Suez- und Panamakanal zusammen. Eine Fahrt um Jütland durch das Skagerrak kann leicht einen Umweg von 24 Stunden bedeuten und somit einen enormen zusätzlichen Treibstoffverbrauch. Im Schnitt legt ein solches Schiff dann rund 250 Seemeilen mehr zurück.

hier: NDR3 Video vom 17.09.2017 mit Rüdiger Bock


Drohnenflug: Wasserturm Kiel-Wik – Ort des Kieler Matrosenaufstandes

Der Wasserturm Kiel-Wik steht in Kiel-Wik an der Rostocker Straße zwischen der Endhaltestelle mehrerer Buslinien (Wik, Herthastraße) und dem ehemaligen Exerzierplatz der kaiserlichen Marine.
Der 34,2 Meter hohe Wasserturm hat einen zylindrischen Schaft, während der Behälterbereich achteckig gestaltet ist. Das Erdgeschoss ist mit rotem Backstein ummauert, die Wände darüber sind verputzt. Im Behälterbereich bildet der Wechsel von Backstein- mit Putzflächen ein vielfältiges Ziermuster. Ein recht spitzes Zeltdach mit roten Pfannen schließt den Bau nach oben ab. Bei dem Turm handelt es sich um eine mit Backsteinen und Putzflächen umkleidete Stahlbetonkonstruktion. Die tragenden Elemente sind Stahlbetonpfeiler im Inneren, die oben mit Rundbögen abschließen. Im Turmkopf befindet sich ein Barkhausen-Behälter aus genietetem Stahl, der 300 Kubikmeter Wasser fassen kann. Im Untergeschoss waren ursprünglich die Pumpen untergebracht. Der Turm wurde zwischen April und September 1904 gebaut, nach einem Entwurf von Baurat Kelm. Zusammen mit dem gleichzeitig gebauten Wasserwerk diente er zur Versorgung der neu entstandenen Marineschule und der Kasernen und Wohnanlagen der Marine.
Nachdem 1966 das Wasserwerk stillgelegt worden war, fungierte der Turm bis 1981 als Zwischenspeicher für die Fernheizung. Dann stand er ungenutzt leer. 1992 stellte man das Gebäude unter Denkmalschutz, wenig später wurde es an einen Privatmann verkauft, der dort Wohnungen einrichtete.

Aber auch das ist die Wik: Drohnenflug Kiel-Wik, Wasserturm, hier!


Drohnenflug: Anscharpark aus der Vogelperspektive

Das südliche Kieler Maritime Viertel in der Wik gehört mit über 60 ha zu den flächenintensivsten Umnutzungen ehemaliger Militärgelände der Landeshauptstadt. Die Fördestadt Kiel, deren Entwicklung von der Marine geprägt war, erarbeitet derzeit vielfältige Konversionskonzepte, um historische Anlagen zu sichern und sie im Rahmen einer innovativen und kreativen Stadtentwicklung kulturellen Umnutzungen zuzuführen. Ein Beispiel ist das Atelierhaus im Anscharpark: Das ehemalige Marine- und Garnisonslazarett wurde zwischen 1903 und 1907 nach den Plänen des Berliner Baurats Georg Schwartzkopff errichtet. Das Anschargelände an der Wiker Bucht umfasste ursprünglich rund 20 Gebäude, darunter Krankenhauspavillons, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude, Kesselhaus, Operations- und Badehaus, Leichenhaus, Pförtnerhaus, Kiosk, Inspektoren- und Unterbeamtenhaus; Tierstall, Kapelle und Gemüsegarten.

Aber auch das ist der Anscharpark: Drohnenflug Anscharpark, hier!

Hier Plakat in Originalgröße! Bitte anklicken!

Kulturmeilenfest am 2. September 2017 von 14.00 bis 18.00 Uhr:

A – Hafen 77: Beginn der Kulturmeilenstrecke. Blick auf den Tirpitzhafen. Start in einen schönen und erlebnisreichen Tag!

B – Flandernbunker: Mit/von Flüchtlingen präsentiertes Musikfestival, Aktion „Kriegsspielzeug abgeben!“ weiterführen
Mitmachspiele, Kurzführungen im Bunker, Essen & Trinken

C – Pinasse: Kiels maritime Kneipe, Unterhaltung, maritime Gespräche in geselliger Runde bei Musik auf dem Schifferklavier

D – Atelierhaus im Anscharpark: Künstlerfilm Lena Kaapke, Infofilm zum Anscharcampus, Kaffee, Getränke & Gebäck, Lena Kaapke: Das Erarbeiten verschiedener Wissensgebiete zieht sich durch alle ihre Installationen, keramische Materialisierungen ihrer Erkundungen. 

C – Anscharpark Haus 1: Hier werden Kinder zum Mitmachen gesucht! Franny´s musikalische Mitmachaktionen, zusätzlich Schmuck basteln und Außenaktionen mit KindernF

F – Petruskirche: Die Petruskirche ist eine der größten und bedeutendsten Jugendstil-Kirchen in Deutschland. Nutzen Sie die Gelegenheit: Kirchenführungen, musikalische Untermalung, Angebot für Kinder: Kirchenralley

G – Technische Marineschule, Maritimes Viertel: Die Schleusenausstellung des WSA-Holtenau ist geöffnet, Beginn einer Fotoausstellung mit Bildern zu: 1. April 1893 – 1. April 2018 – 125 Jahre Eingemeindung Wik in die Stadt Kiel. Es entsteht eine Ausstellung zum Jubiläum von Bürgern, mit Bürgern für unser Stadtteil Kiel-Wik.

Aufruf:

Durchforsten Sie Ihren Dachboden, Keller, Ihre Fotoalben und bringen Sie die  gefundenen Erinnerungsstücke vorbei! So entsteht eine Ausstellung 125 Jahre Eingemeindung Wik!

Zusätzlicher Veranstaltungspunkt:

Kunst auf Stromkästen – BUNT GEGEN GRAU

Schülerinnen und Schüler der Hebbelschule-und Friedrich-Junge Schule in der Wik, sowie der Kinderschutzbund, der Jugendtreff Nord und drei geflüchtete junge Mädchen haben 10 Stromkästen in der Wik und in Holtenau mit Genehmigung der Stadtwerke Kiel verschönert. Wir hatten Sie zu einem Wettbewerb aufgerufen. Zum Kulturmeilenfest können Menschen voten. Um 16:00 Uhr müssen alle Stimmzettel bei uns in der TMS abgegeben sein. Eine Jury wird die besten ermitteln, 50 Prozent der Stimmen entfallen auf an der Abstimmung teilnehmende BürgerInnen und 50 Prozent Fachleute. Möglich wurde diese Aktion durch die freundliche Unterstützung durch den Verein zur Förderung der Kriminaltätsverhütung in der Landeshauptstadt Kiel e. V. und dem Maritimen Viertel – Kultur am Kanal e. V..  Hierfür bedanken wir uns sehr herzlich bei den Vorständen beider Vereine. Wir vergeben insgesamt ein Preisgeld von 600 Euro. (Siehe auch Ende dieser Aufzählung!)

H – Kiez-Garten der ARGE3A: Gemeinsam mit dem diakonischen Werk Altholstein entwickelt die ARGE3A einen KIEZGARTEN, ein Stadtgarten-Impulsprojekt auf den Flächen der Marinetechnikschule in Kiel Wik. Dies unter Einbindung der dort derzeit lebenden Menschen, wie auch der Anwohnerschaft des so genannten Marinequartiers. Alle Bürger sind herzlich eingeladen an der Pflege und Gestaltung des Gartens mitzuwirken.

I – Atelier Schleuse Nord (Glücksburger Straße 5): Das Motto lautet: Kunst aus der Region – Direkt am Meer! Besucher drucken ihre eigenen Kunstpostkarten, mit Materialien rund ums Meer, Ostsee und Kieler Förde.

J – Schleusenpark – Wiker Balkon: Ruhezone (ARGE3a), genießen Sie den Tag auf der halben Meile des Kulturmeilenfestes 2017! Schauen Sie von oben auf das Treiben an der Schleuse herab!

K – Maschinenmuseum: Ausstellung und Vorträge, Vorführungen historischer Maschinen und Anlagen, Mitmachprogramm für Kinder: Rundfahrten mit Lanz-Bulldog, Strassenlok etc., Café SCHRAUBE & der Biergarten haben geöffnet.

L- Schleusen-Besucherplattform Torbunker IV (TBIV): Kostenloser Zutritt, Bistro TBIV hat für Sie geöffnet: Lecker Fischbrötchen und Getränke auf der Aussichtsplattform genießen. Beobachten Sie das Treiben auf dem Nord-Ostsee-Kanal, kostenlose Führungen.

Höhepunkt ab ca. 15.00 bis 16.00 Uhr: Auftritt Shantychor KIELER FÖRDE e.V.!

M – Kanalfähre ADLER 1: Lesung Norbert Aust, ehem. Leiter des Werftparktheaters in Kiel-Gaarden liest von 14:00 bis 15:00 Uhr auf der Kanalfähre!

Höhepunkt: Von 15.00 bis 16.00 Uhr liest Schauspieler Siegfried Jacobs vom Schauspielhaus Kiel vor.

N- Schleusenwiese:

Leider muss aus personellen Gründen diese Position ausfallen! Wir bitten um Entschuldigung!

Kinderspiele, und Hüpfburg präsentiert der Kinderschutzbund, Straßenmalerei

O- Schlachter Mogensen – Kanalstrasse: Ausstellung Postkarten Kiel-Holtenau & NOK

P – Laden 42:

Leider muss aus personellen Gründen diese Position ausfallen! Wir bitten um Entschuldigung!

Mitmachaktionen für Kinder in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund auf der Schleusenwiese

Q- Tiessenkai: Sehen und gesehen werden!

R- Pontylus – Meeresfarm: Pendelfahrten mit der PONTYLUS zwischen dem Tiessenkai und der Muschelzuchtfarm vor dem ehemaligen Gelände des Marinefliegergeschwader 5 aus Kiel-Holtenau

S- Leuchtturm Kiel-Holtenau: Informationen über das Schifffahrtszeichen von und mit Kapitän Vöge.

Höhepunkt: Führungen mit Kapitän Karl Voege.

Veranstaltungsfaltblatt Kulturmeilenfest 2017 –

Bitte hier anklicken!

Kunst auf Stromkästen: Bunt gegen Grau

Kreative Jugendliche gestalten Stromkästen zu kleinen Kunstwerken im öffentlichen Raum. Die bunten Hingucker mischen das Stadtbild auf.

Im öffentlichen Raum Botschaften von Alltagsfreude auszusenden – diese Idee findet in Nachbarschaften immer mehr Anhänger. Graue Stromverteiler- oder Postkästen bieten dafür eine geeignete Fläche. Mit Malaktionen gestalten Jugendliche so ein buntes Umfeld und stärken damit die Identifikation mit ihrem Viertel.

Ingrid Lietzow, Vorsitzende Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V., rief die Aktion BUNT GEGEN GRAU in der Wik und in Holtenau ins Leben. Schülerinnen und Schüler der Hebbelschule-und Friedrich-Junge Schule in der Wik, sowie der Kinderschutzbund, der Jugendtreff Nord und drei geflüchtete junge Mädchen haben 10 Stromkästen in der Wik und in Holtenau mit Genehmigung der Stadtwerke Kiel verschönert. Wir hatten Sie zu einem Wettbewerb aufgerufen. Zum Kulturmeilenfest am 2. September 2017 können die Bürger und Bürgerinnen der Landeshauptstadt Kiel ihr Stimmen abgeben. Um 16:00 Uhr müssen alle Stimmzettel bei uns in der TMS, Maschinenhalle 1, Arkonastraße 1 in Kiel-Wik, abgegeben sein. Eine Fachjury wird die Besten ermitteln. (50 Prozent BürgerInnen 50 Prozent Fachleute). Der Verein Maritimes Viertel e. V. vergibt insgesamt ein Preisgeld von 600 Euro.


Und so geht es:

1. Feldstraße, seitlich der St. Heinrich Kirche


 2. Feldstraße, Grünstreifen Düvelsbeker Weg/Feldstraße


3. Feldstraße/Düvelsbeker Weg (Neben dem Kindergarten)


4. Hanssenstraße 1a


5. Holtenauer Str. 257 vor dem Kindergarten


6. Elendsredder/Wesselburener Str.(in Arbeit!)


7. Elendsredder/Achterkamp


8. Feldstraße/Adalbertstraße (Mauer Anscharpark) (in Arbeit!)


9. Adalbertstraße/Arkonastr. (Hintereingang Famila)


10. Kanalstraße 71 bei der Lotsentreppe


Bewerten Sie den am schönsten gestalteten Stromkasten mit dem anhängenden Stimmzettel. Sie können höchstens 12 Punkte vergeben. Die Stimmabge erfolgt mit dem abgebildeten Vordruck, vor Ort in der Arkonastraße 1, via WhatsApp, SMS oder mail und muss bis spätesten 2. September 2017 erfolgt sein.

Stimmzettel herunterladen, hier!

Adressen finden Sie auf dieser Seite unter Kontakt&Impressum.


Sachkundige Führungen durch das Maritime Viertel,

die Schleusenausstellung des WSA in der Arkonastrasse 1 und Führungen auf den Torbunker IV!

(hier bitte klicken!)

Rufen Sie uns an und vereinbaren einen Termin mit uns: 04347 908283 (AB) oder senden Sie uns eine mail: peter(at)mattsson.de




 


Dieser Artikel erschien in: Gemeindebrief der Evangelisch-Lutherischen Emmaus-Kirchengemeinde Kiel, Heft Juni bis August 2017, Seiten 6 und 7, von Arne Krüger


Kieler Nachrichten vom 2. Juni 2017, Bericht Kristiane Backhauer, Fotos von Frank Peter


Holtenau. Aufatmen auf der Schleuse in Holtenau: Die große Bauwerksprüfung nähert sich der Halbzeitpause. Ab morgen ist die Südschleuse wieder für Schiffe nutzbar. Nach Pfingsten wird dann die Nordschleuse für sechs Wochen gesperrt. Bis Mitte Juli sollen dort mit Spezialgerät Bohrkerne aus dem Bauwerk gezogen und überprüft werden. Gleichzeitig erfolgen auch dort Arbeiten an den Schleusentoren und der Antriebstechnik der über 103 Jahre alten Anlage.

Dass öffentliche Bauvorhaben sogar vorzeitig fertig werden, ist nicht gerade die Regel. „Besonders dann, wenn man fünf Baumaßnahmen zusammenlegt und koordinieren muss“, sagt Matthias Visser, Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau. Um die Behinderungen für den Schiffsverkehr so gering wie möglich zu halten, waren die fünf unterschiedlichen Projekte zu einem Vorhaben vereint worden. Auf der Liste der Arbeiten stehen die Ausbaggerung von 14 000 Kubikmetern Sediment aus den Schleusen, der Abbau der Verschalungen an den Torbunkerunterdecken, die Entfernung von neun Torkammerabdruckrollenkästen sowie Reinigung und Überprüfung der Antriebsteile der Schleusentore. Als fünftes Projekt kam noch die Entnahme von 1000 Bohrkernen hinzu, mit deren Hilfe der Zustand der 1914 eingeweihten Schleusenkammern untersucht werden soll.

Da der Betrieb mit nur einer Schleusenkammer sehr riskant ist, wurden Vorkehrungen getroffen. Eine Havarie in der letzten Kammer würde eine Vollsperrung des Kanals bedeuten. Deshalb stehen für den Fall eines Unfalls rund um die Uhr Spezialisten des Amtes zur Verfügung. „Ich freue mich besonders darüber, dass hier alle Kollegen an einem Strang gezogen haben“, lobt Hans-Heinrich Koch, Leiter des Außenbezirks vom Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, die Mitarbeiter.

Auf den Kanalverkehr hat die Sperrung einer der beiden großen Schleusenkammern in Kiel unmittelbare Auswirkungen. Da hier ohnehin die beiden kleinen Schleusenkammern wegen Baufälligkeit ausgefallen sind und abgerissen werden sollen, löst der Ausfall einer der beiden großen Schleusen sofort Wartezeiten bei der Schifffahrt aus. „Die Kundschaft des Kanals hat diese Sperrzeiten bislang relativ geduldig ertragen. Alles in allem ist es besser gelaufen, als wir es erwartet haben“, sagt Jann Petersen von der Schiffsagentur UCA United Canal Agency. Die Kommunikation mit den Reedereien habe dafür gesorgt, dass die Kapitäne fast immer genau wissen, woran sie sind. „Zumal es Fälle gab, in denen die Wartezeit vor den Schleusen bei zehn Stunden lag“, sagt Petersen. Zwar hätten einige Schiffe den Weg um Skagen genommen. „Wir hatten aber auch viele Schiffe, die sich für den Kanal entschieden und die Wartezeiten in Kauf genommen haben“, sagt Petersen.

Die entscheidende Arbeit vollzog gestern der neue Schwimmkran „Griep To II“. Das größte Arbeitsgerät der Schifffahrtsverwaltung zog das zur Abschottung in der Kammer abgesetzte Schleusentor zur Seite und sorgte dafür, dass die Südschleuse wieder frei befahrbar ist. „,Griep To II’ hat sich dabei bewährt. Solche Arbeiten konnten wir früher nicht machen“, sagt Koch.

Bis zum nächsten Dienstag sind jetzt in Holtenau erst einmal wieder beide großen Schleusenkammern in Betrieb. „Danach wird die große Nordschleuse für sechs Wochen stillgelegt“, sagt Visser. Am 18. Juli sollen die Arbeiten beendet sein. Danach sollen die Bohrkerne ausgewertet werden. Von dem Ergebnis hängt auch die Berechnung der großen Sanierung des Bauwerks ab, die irgendwann in acht bis zehn Jahren beginnen soll. „Der erste Eindruck der Bohrkerne ist aber positiv“, freut sich Visser.

©Kieler Nachrichten, 30.05.2017, Foto und Text Frank Behling


Kieler Nachrichten vom 13.05.2017, Seite 28, Text Anne Steinmetz und Foto von Sonja Paar


Kieler Nachrichten vom 13.05.2017, Seite 29, Text und Foto von Frank Behling


…. gewichtige Rolle spielten dabei die drei Konversionsprojekte Holtenau-Ost, das Marinequartier Wik und das Marinearsenal.

Kieler Nachrichten vom 5. Mai 2027, Kiel


Unser jüngstes Mitglied überreicht dem Verein eine tolle Spende
Nicht zum ersten Mal engagierte sich eines unserer jüngsten Mitglieder, Laura Bock (13 J.), für das Maritime Viertel.
Nach der Teilnahme an Sammelaktionen für die kleinen Kinder geflüchteter Familien vor mehreren Monaten, stiftete Laura nun eine kleine Eigenkreation unserem Verein.
In akribischer Handarbeit bastelte, nähte und stickte sie dieses bannerähnliche Deckchen mit maritimen Motiven und übergab es stolz dem Verein, der es in der Schleusenausstellung direkt neben der Eingangstür aufhängte.

Herzlichen Dank dafür, Laura.


Kieler Nachrichten vom 28.04.2017, Seite 28, Text und Foto von Frank Behling


Kieler Nachrichten vom 25.04.2017, Text und Foto von Frank Behling


Man beachte:

… Weil dem Ortsbeirat die Beschlussvorlage zu allgemein gehalten war, beantragten die Mitglieder einstimmig einen Zusatz: „Bei der Entwicklung des Marinequartiers sollen die Leitlinien und Grundsätze der Inklusion besondere Berücksichtigung finden. Das Quartiersmanagement soll von diesen Grundsätzen geleitet sein“, heißt es darin. …

Kieler Nachrichten vom 19. April 2017, Foto und Text von Karina Dreyer

Kieler Nachrichten vom 15. April 2017, Foto und Text von Karina Dreyer


Kieler Nachrichten vom 11.04.2017, Text und Foto von Frank Behling


Kieler Nachrichten vom 10. April 2017, Text und Foto Karina Dreyer, Foto u. l. Frank Behling


Kieler Nachrichten vom 7. April 2017, Foto und Text von Karina Dreyer


Bei Vorarbeiten zum Ersatzneubau der Kleinen Schleuse haben wir im März 2017 diesen historischen Bierkasten gefunden

Der Bierkasten scheint aus einer Zeit zu stammen, als die Großen Schleusen gebaut wurden (1914-1918).
Wir gehen davon aus, dass jemand den Kasten zum Kühlen in den NOK gelegt und dann – aus welchen Gründen auch immer – nicht wieder rausgeholt hat.  Alle Flaschen standen so wie hier zu sehen im Kasten als er von den Tauchern gefunden wurde.

Für die Planungen zum Bau der neuen Kleinen Schleuse ist es erforderlich, den Baugrund genau zu kennen.
Deshalb führen wir im 1. Halbjahr 2017 umfangreiche Bohrarbeiten und Sondierungen durch die uns Aufschluss darüber geben, mit welchem Baugrund wir es, bzw. später die Baufirma, zu tun haben.
Bevor wir aber mehrere zehn-Meter-tief in den Untergrund bohren, klären wir selbstverständlich, ob eventuelle Kampfmittel vorhanden sind.

Im Vorfeld wird deshalb geprüft, ob sich metallene Gegenstände an der Sohle des Kanals im Bereich des Bohr- bzw. Sondierpunktes befinden.  Wenn ja, gehen speziell ausgebildete Kampfmitteltaucher der Ursache auf den Grund und erkunden, worum es sich bei dem jeweiligen Metallobjekt genau handelt.  Bei diesen Arbeiten haben die Taucher den Bierkasten entdeckt. Gefunden wurde der Bierkasten beim Außenleitwerk Süd.

Nun ist sie dort, wo sie hingehört:
 

Herr Visser vom WSA überreicht an unser Vereinsmitglied Rüdiger Bock die Bier-Leihgabe.

Mitte März fanden Taucher im Leitwerk der Kleinen Südkammer eine alte Bierkiste, die mit 24 unterschiedlichen Bierflaschen aus der Kaiserzeit voll bestückt war; die Medien berichteten vor wenigen Tagen ausführlich darüber.

Auf Vorschlag des Vereins „Maritimes Viertel“ beschloß das Wasserstraßen- u. Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, dieses geschichtsträchtige Objekt folgerichtig der Schleusenausstellung des WSA einzuverleiben. Diese Ausstellung wird seit einigen Jahren von unserem Verein betreut und befindet in einer großen Halle der ehem. Technischen Marineschule (TMS) in der Arkonastr. 1.
Während eines Empfangs, anläßlich der darauf folgenden Jahreshauptversammlung, wurde diese alte Bierkiste am 31. März 2017 vom Stellvertretenden Amtsleiter des WSA, Matthias Visser, in einem würdigen Rahmen an den Verein übergeben.
Rund fünfzig Gäste erlebten diese feierliche Übergabe mit großem Interesse und Freude.
Nach einer äußerst informativen Rede von Matthias Visser über die Hintergründe dieses Fundes und auch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen WSA und dem Verein „Maritimes Viertel“, übernahm unser Vorstandsmitglied und Schleusenführer, Rüdiger Bock, das alte Schmuckstück.
In Zukunft wird diese Bierkiste in einer speziellen Vitrine ausgestellt werden, in der sich bereits ein ähnliches Pendant seit vielen Jahren befindet.
1988 fanden nämlich Bauarbeiter bei Arbeiten an der südlichen Rampe der alten Holtenauer Prinz-Heinrich-Hochbrücke ebenfalls eine Bierkiste, die vermutlich 1913 beim Bau der Brücke verschüttet wurde.
Nun also kann die Schleusenausstellung zwei derartige interessante Relikte vorweisen:
eines aus der Erde und eines aus dem Wasser; beide mit unmittelbarem Bezug zum Bau des NOK’s und seiner Schleusenanlagen aus der Kaiserzeit, d.h. in einem Zeitfenster von 1887 – 1914.
Wir laden jeden herzlichst ein, sich diese alten Schmuckstücke einmal in Ruhe anzuschauen und dabei den Schauer der Geschichte zu verspüren.
Besuchen sie uns gerne in der TMS, Arkonastraße 1, die an jedem Samstag zwischen 14.00 h und 16.00 h geöffnet hat (der Eintritt ist frei – Spenden werden erbeten!) oder vereinbaren sie einen gezielten Termin für eine Gruppenführung.

Einladung zu einem Empfang am 31. März um 16:00 Uhr
in die Räume des Maritimen Viertels in der Arkonastraße 1 in Kiel

Wir möchten den Abschluss eines Mietvertrages mit der Stadt Kiel vom 01. März 2017 gemeinsam mit unseren Freunden, Gönnern, Bekannten und Verwandten feiern.
Wir möchten uns für Ihre Unterstützung und Ihre Treue bedanken.
Wir möchten zeigen was sich rund um die TMS verändert hat und noch verändern wird.
Wir möchten mit Ihnen zusammen Rückschau halten, unsere Ziele überdenken und Pläne für die Zukunft unseres Vereins schmieden. Und nicht zuletzt möchten wir ein, zwei nette Stunden mit Ihnen verbringen.

Seien Sie unser Gast und bringen Sie auch gern Freunde mit.
Wir freuen uns auf Sie.
Herzlichst grüßt Sie der Vorstands des Vereins „Maritimes Viertel“


Liebe Nachbar*innen,

wir laden Euch herzlich zu unserer neuesten Aktion ein: dem KiezTHEATER.
Vorhang auf: Die Stadt als Bühne!
01.April 2017. 19 Uhr. Zelt vor Haus 3 | Anscharpark.
Freut Euch auf ein interaktives Video-Live-Schauspiel – mehr wird noch nicht verraten!
Diese Veranstaltung bietet einen ersten Vorgeschmack auf das KiezTHEATER, denn danach wird es (mit Eurer Mitwirkung) weitergehen!
Kommt zahlreich, sagt es gerne weiter!
Wir freuen uns, wenn ihr auf Facebook dieses Event liked und teilt.
Auf bald, Eure ARGE3A

Foto links: Mit freundlicher Genehmigung von Jan Bommes (2015), Ort: Anscharpark, Keller Anscharpark Haus 3


Neue Tempo-30-Zone in der Wik kommt

Zu den ersten Straßenmarkierungsarbeiten des Tiefbauamts in diesem Frühjahr wird die neue Tempo-30-Zone im Bereich nördliche Adalbertstraße und Arkonastraße zählen. Mehrmals hatte der Ortsbeirat Wik eine Geschwindigkeitsbeschränkung für die Arkonastraße angeregt. Damit sollte die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer vor der dortigen Flüchtlingsunterkunft erhöht werden. Die Ratsversammlung hat daraufhin die Ausweisung einer Tempo-30-Zone beschlossen. Um auch die Anwohner der Herthastraße und des Anscharparks von der Regeländerung im Quartier profitieren zu lassen, wird sich die Zone im Osten bis auf die Rostocker Straße erstrecken.
Die Anwohner, der Vorstand und die Mitglieder des Vereins Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V. begrüssen diese Maßnahme der Landeshauptstadt Kiel.


PressemeldungLH Kiel Nummer 184/15. März 2017/vA-ang


Kieler Nachrichten vom 15. März 2017, Foto und Text von Frank Behling


Kieler Nachrichten, Seite 26, vom 14. März 2017, Fotos und Text von Sven Janssen


Aus marlowski Nummer 66/01.2017, Seite 10


Kieler Nachrichten vom 10. März 2017, Foto und Text von Frank Behling


Saisonabschluss 2016 – Einladung!

Das Personal des TORBUNKER IV, der KLEINEN KANALPERLE und der Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V. ludt ein.kn4
An diesem Montag möchten wir mit Euch/Ihnen den Abschluss der Sommersaison des TORBUNKER IV, der KLEINEN KANALPERLE und des Vereins MARITIMES VIERTEL – KULTUR am KANAL e. V. feiern.
Kommt/kommen Sie gerne an diesem Montag vorbei und stoßt/en mit uns mit einem heißen Glühwein oder kühlen Bierchen an. Alle unsere Stammgäste werden als DANKESCHÖN natürlich von uns auf etwas Wärmendes eingeladen! Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Ahoi euer/Ihr TORBUNKER IV, KLEINE KANALPERLE und Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e.


Einladungen zu den diesjährigen Veranstaltungen zum Matrosenaufstand.

Neubenennung der Gustav-Garbe-Brücke

brueckeAm 3.11. (14:30 Uhr) wird die Brücke im Sporthafen Kiel-Wik wieder ihren alten Namen „Gustav-Garbe-Brücke“ erhalten, es sprechen Herr Röttgers und Herr Kuhl.

Sporthafen Kiel-Wik, Kiellinie / Koesterallee

Im Jahr 1930 wurde die neu gebaute Schiffsbrücke der Freien Turnerschaft Wassersport im Stadtteil Kiel-Wik in Erinnerung an den Kieler Gewerkschaftsführer Gustav Garbe (1865 – 1935) nach ihm benannt. 1933 wurde die Benennung durch die Nationalsozialisten rückgängig gemacht, die Turnerschaft wurde aufgelöst. Zum Jahrestag des Matrosn aufstandes am 3. November 2016 erhält die Brücke auf Beschluss der Ratsversammlung ihren alten Namen zurück, um Gustav Garbes Rolle im Kieler Gewerkschaftsleben und bei der Novemberrevolution 1918 zu würdigen. Grußwort: Wolfgang Röttgers, Kulturdezernent Landeshauptstadt Kiel Kurzreferat: Klaus Kuhl, Historiker: „Gustav Garbe – ein Revolutionär?“


Einladungen zu den diesjährigen Veranstaltungen zum Matrosenaufstand.

Die Landeshauptstadt Kiel lädt Sie ein: Freitag 4. November 2016 19 Uhr Rathaus, Ratssaal Fleethörn 9 24103 Kiel

100 JAHRE KIELER MATROSENAUFSTAND DEMOKRATIE ERKÄMPFEN. DEMOKRATIE LEBEN.

Grußwort Wolfgang Röttgers Stadtrat Landeshauptstadt Kiel
Vortrag „Vom Kieler Matrosenaufstand zur Republikgründung. Die deutsche Revolution 1918/19“ Prof. Dr. Peter Brandt FernUniversität Hagen schiff

Prof. Dr. Peter Brandt (geb. 1948) leitete bis März 2014 das Lehrgebiet „Neuere Deutsche und Europäische Geschichte“ an der FernUniversität Hagen und ist Direktor des interdisziplinären Dimitris­Tsatsos­Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften (DTIEV). Peter Brandt hat 1973 an der Freien Universität Berlin mit einer Dissertation über die Rekonstruktion der deutschen Arbeiterbewegung 1945/46 am Beispiel Bremens promoviert und sich 1988 an der Technischen Universität Berlin mit einem Werk über die Vor­ und Frühgeschichte der Burschenschaft im Rahmen der Entstehung der deutschen Nationalbewegung im frühen 19. Jahrhundert habilitiert. Seit 1994 ist Peter Brandt Mitglied der SPD, dort tätig in der Historischen Kommission beim Parteivorstand. Neben der wissenschaftlichen Arbeit und akademischer Vortragstätigkeit im In­ und Ausland publiziert Brandt im Bereich Politik und bemüht sich um niveauvolle Popularisierung historischer Themen in Schrift und Wort.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und würden uns freuen, wenn Sie die Einladungen auch über Ihre Kanäle verbreiten. Eintritt frei. Bitte benutzen Sie den Eingang Waisenhofstraße (barrierefrei).

Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung


Was steckt hinter dem Mythos Gorch Fock?

Ausstellung der Universitätsbibliothek zum 100. Todestag des Schriftstellers
Nicht nur in Kiel ist „Gorch Fock“ bestens bekannt, befindet sich hier doch der Heimathafen des gleichnamigen Segelschulschiffes der Bundesmarine. Vor allem in Norddeutschland taucht der Name des Schriftstellers, der als Johann Kinau 1880 auf der Elbinsel Finkenwerder geboren wurde, immer wieder auf: als Bezeichnung für Schulen, Züge oder auch Spirituosen. Zu seinem 100. Todestag widmet ihm die Universitätsbibliothek eine Ausstellung, die am Mittwoch, 12. Oktober, beginnt.

„Mittlerweile ist aus Gorch Fock eine richtige ‚Marke‘ geworden, die vom übergroßen Mythos profitiert“, stellt Rüdiger Schütt fest, der die Ausstellung konzipiert hat. „Das liegt auch daran, dass sein Werk und Leben sehr stark zusammenhängen.“ In seinem Roman „Seefahrt ist not!“ beschreibt Fock 1913 das harte Leben der Fischer an der Elbe. Seine Hauptfigur stirbt schließlich am Skagerrak, einem Teil der Nordsee zwischen Dänemark und Norwegen. Das Buch wurde ein Bestseller – und eine tragische Vorlage für Focks eigenes Leben. „Fock meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig als Soldat und starb in einer Seeschlacht, genau wie sein Romanheld am Skagerrak. Damit begann schon damals der Mythos um den Autor“, weiß Schütt, Germanist und Mitarbeiter der Universitätsbibliothek.

Später wurden Focks beliebte Geschichten um Abenteuer, Heldentum und dem Überlebenskampf auf See von den Nationalsozialisten missbraucht. Glorifizierung einerseits, Dämonisierung andererseits bestimmen seither das Bild von ihm. „Wir wollen mit der Ausstellung eine Brücke schlagen zwischen den Büchern und dem Menschen, aber vor allem auch hinter den Mythos blicken. Wer war Fock wirklich?“, so Schütt. Die Ausstellung zeigt einen widersprüchlichen Menschen, hin- und hergerissen zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Wertvolle Erstausgaben seiner Bücher stehen neben zahlreichen Exponaten zur Rezeptionsgeschichte und zur „Marke“ Gorch Fock. Als Begleitbuch zur Ausstellung erschien Schütts Biografie über den norddeutschen Schriftsteller.

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Ausstellung „Seefahrt ist not! Wer ist Gorch Fock?“
Wann: Mittwoch, 12. Oktober bis Freitag, 2. Dezember 2016
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr, Samstag von 9 bis 20 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Wo: Universitätsbibliothek Kiel, Leibnizstraße 9

Weitere Informationen unter:
www.ub.uni-kiel.de/ausstellungen/seefahrt-ist-not-wer-ist-gorch-fock/index.html

Das Buch zur Ausstellung: Schütt, Rüdiger: Seefahrt ist not!: Gorch Fock – Die Biographie. – Darmstadt: Lambert Schneider, 2016. – 224 Seiten, 30 Illustrationen, Porträts. ISBN 3-650-40123-1 – 978-3-650-40123 – Foto/Copyright: Rüdiger Schütt   

Fotoausstellung „Einweg-Erfahrungen“

Geflüchtete Kinder zeigen in der Foto-Ausstellung „Einweg-Erfahrungen“ ihr Bild von Kielicon_2
Zentralbücherei im Neuen Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31, 24103 Kiel, barrierefreier Zugang
Wie nehmen Kinder aus geflüchteten Familien ihre neue Heimat Kiel wahr? Dieser Frage ging die Kieler Studentin Iryna Zamuruieva in einem Fotoworkshop mit elf jungen Syrerinnen und Syrern auf den Grund.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops leben derzeit in der Gemeinschaftsunterkunft in der Wik. Nach einer Einführung in die Grundkenntnisse der Fotografie dokumentierten sie mit einer Einwegkamera, was ihr tägliches Leben prägt und was wichtig für sie ist. Dabei entstanden Fotos von spielenden Kindern, ihrem Umfeld und so manches Selbstporträt.
Diese Fotos sind nicht perfekt – sie zeigen reale Momente im Leben der Kinder und verleihen denjenigen eine Stimme, die sonst leicht überhört werden.


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Nach der Sommerpause geht es endlich wieder los. 

Das KiezKAFFEE geht in die vierte Runde. Am Sonntag, 16.10.2016 öffnen wir ab 15:00 Uhr den Kiosk in der Weimarer Straße.


Führung über den Nordfriedhofp1030779

Der 1878 gegründete parkartige Nordfriedhof ist der größte städtische Friedhof. Er wurde 1878 auf dem Gebiet ehemaliger Schießstände errichtet und hat einen beeindruckenden Gehölzbestand. Friedhofsleiter Frank Wunder lädt am Sonnabend, 8. Oktober, von 11 bis 12.30 Uhr zum Rundgang auf dem Gelände ein. Los geht es am Haupteingang des Friedhofs am Westring, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen (bis 5. Oktober) unter Tel. 0431/983840, per Mail an Info@heimatbund.de


Grund und Boden | Von Susanne von Bülow + Ruppe Koselleck

Samstag, 9. Juli 18:00 – 21:00, Arkonastraße 1, Block A, Kiel-Wik13528353_280908785596638_3213693037398103417_o
Sehr herzlich laden wir Sie und Ihre Freunde zur Eröffnung der Kunst-Ausstellung GRUND UND BODEN: Planierwalzendrucke zu Grundstückspreisen ein. Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck zeigen am Samstag, den 9. Juli, 18 Uhr in der Arkonastraße 1 in Kiel die Ergebnisse ihrer performativen Bodenuntersuchung in der Landeshauptstadt. Koselleck und von Bülow drucken quadratmeterweise Grund und Boden zum exakten kommunalen Richtwert.
DENN NICHT DER KÜNSTLER – DIE LAGE MACHT DEN PREIS!

Begrüßung: Ingrid Lietzow,  Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e.V., Peter Todeskino, Bürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Einführung: Verena Voigt, Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V.. Die Ausstellung wird mit einer RAP-Performance von Karam & seinen Freunden eröffnet

Wer sich am 7. oder 8. Juni 2016 durch Kiel bewegt, kann mit etwas Glück die Planierwalzenperformance beobachten, wenn sich die beiden Konzeptkünstler mit einer Planierwalze über Deckel, Böden und Kopfgestein hindurchdrucken…und ein sorgfältig pigmentierte Prägedrucke und Grafiken von Kiel erstellen. (ALLE ANGABEN SIND UNTER ZEITLICHEM VORBEHALT.) Am Donnerstag, 7. Juli wird am Eichenbergskamp in Diedrichsdorf (10.15-11.15 Uhr), in der Wahlstraße in Ellerbeck (12-13 Uhr), am Ostseekai (14 Uhr) und ab 15.30 Uhr in Holtenau gedruckt. Am Freitag, den 8. Juli im Schlossquartier, im Bäckergang, im Niemandsweg (11.30-12.30 Uhr) und in der Wik (ab 13 Uhr).

Träger des Projekts ist die Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V. Gefördert wird es vom Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein und dem Amt für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Arkonastraße werden mit Unterstützung des Vereins Maritimes Viertel e.V. im Bereich Kommunikation (Fotografische Dokumentation, Facebook) und Ausstellungsplanung eingebunden. Hier wird die Ausstellung nach dem Druck auch gemeinsam gehängt.

Foto: Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck für Grund und Boden

Bilder vom 7. Juli 2016, Kiel-Ellerbek und -Wik und

https://www.flickr.com/photos/96159543@N05/albums/72157667970735253


Ganz Kiel blickt Richtung Wikkiez foto 1

  • Der Anscharkiez in Kiel Wik, wie auch das gesamte Marinequartier, beginnen sich zu verändern.
  • Wohin geht die Reise?
  • Welcher Nachrichtenbrocken ist valide?
  • Was passiert als Nächstes?
  • Wie sieht die gemeinsame Zukunft aus und wie kann ich ein Teil von deren Entstehung werden?
  • Was sind die Bedürfnisse der Anderen, die ebenfalls Teil dieser Reise sind?

Fragen über Fragen…Kiez foto 2

ARGE3A, will Menschen auf dieser Reise des Ortes mitnehmen, Geschichten hören und auch eigene Geschichten schreiben. Das Ziel ist eine überspannende Erzählung, in der sich Jeder wiederfindet, aufgehoben und mitgenommen fühlt.

Das Wir ist wichtig für die Gemeinschaft. ARGE3A unterstützt Wir-Werdung an diesem Ort mit wechselnden Formaten – stay tuned.

Das KiezKAFFEE geht in die zweite Runde. Am Samstag, 9.7. öffnen wir ab 15:00 Uhr wieder den Kiosk in der Weimarer Straße. Kommt zahlreich, sagt es gerne weiter und bringt Eure Tassen mit.

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Werden auch Sie ein Teil der längsten Lichterkette der Welt!

280x210xnok-romantika01.jpg.pagespeed.ic.SSvj1aFCVjPünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn geht es am 03. September 2016 in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt wieder so richtig romantisch zu! Denn dann findet am Nord-Ostsee-Kanal zum inzwischen zehnten Mal die „NOK-Romantika“ statt. Rund 30 000 Menschen werden auf der Strecke zwischen Kiel und Brunsbüttel in verschiedenen Orten den Abendhimmel zur gleichen Zeit zum Leuchten bringen!

Doch bevor es soweit ist, wird ab dem frühen Nachmittag in Kiel an vielen Abschnitten des Nord-Ostsee-Kanals ein farbenfrohes Volksfest gefeiert. Wie im vergangenen Jahr präsentieren sich zahlreiche Unternehmen, Vereine und Verbände und sorgen bei Groß und Klein für viel Spaß und Action!

Bei einsetzender Dämmerung genießen Besucher der vielen Veranstaltungsorte entlang des Kanals einen atemberaubenden Blick auf die „NOK-Romantika“: Von Kiel-Holtenau bis nach Suchsdorf sollen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Fackelträger entlang des Nord-Ostsee-Kanals das Wasser, den Himmel und die Gemüter erstrahlen lassen! Deshalb sind alle Kieler und Besucher dazu aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen! nok_romantikaBringen Sie Ihre Freunde, Familie oder Arbeitskollegen mit, denken Sie an die Picknickdecke und ein paar Snacks und machen Sie sich auf den Weg zum Nord-Ostsee-Kanal!

Wer eine ganz besondere Perspektive auf das Spektakel gewinnen möchte, kann auch an einer romantischen Lichterfahrt mit der „Wappen von Boizenburg“ oder anderen Fahrgastschiffen teilnehmen.

Das Lichterfest startet ab ca. 19:00 Uhr mit Beginn der Dämmerung. Jeder sollte eine Fackel, Laterne oder Taschenlampe mitbringen. Den Höhepunkt des Fests erleben Sie gegen 21:00 Uhr, wenn das traditionelle akustische Signal von den Besuchern gleichzeitig abgegeben wird: Machen Sie doch einfach mit und bringen Sie Tröten, Rasseln und Trillerpfeifen mit an den Kanal!

Programm an Land

„SCHLEUSENMEILE BRUNSBÜTTEL“ mit
– WalkingActs mit Licht & Feuer
– ADFC-Fahrradparcours
– Fackelverkauf der Jugendfeuerwehr
– Kulinarischem (Flammkuchen, Wein, Grill, Crêpes, Mandeln)
– Teelicht-Motiven für Kinder
– Unterhaltungs- und Livemusik bei den Gastronomen am NOK „Zum Yachthafen“ und „Torhaus“
– Modellschiffen im Wasserbecken
Promenade und Gustav-Meyer-Platz (Nordseite), ab 18:00 Uhr280x210xnok-romantika03.jpg.pagespeed.ic.EShDy5y8nT

Lichterfeste entlang des Kanals auf der Nordseite in

Kudensee, Buchholz, Burg, Fähranleger Hochdonn, Fähranleger Hohenhörn, Kanalkilometer 24,5, Fischerhütte/Offenbüttel, Fähre Breiholz, Nübbel, Rendsburg, Café Restaurant Brückenterrassen, Sehestedt, Gut Warleberg, Groß Nordsee, Neuwittenbek, Kiel–Holtenau, Schiffercafé am Tiessenkai

Lichterfeste entlang des Kanals auf der Südseite in

Brunsbüttel/Strandbar Copacanala, Kudensee/Pionieranleger, Schöpfwerk Wilsterau, Bornholt, Grünental, Fischerhütte, Oldenbüttel, Schülp, Westerrönfeld, Osterrönfeld, Schacht-Audorf, Brauer’s Aalkate Rade, Kleinkönigsförde, Kiel-Wik
Lichterfeste größtenteils ab 19:00 Uhr, mit verschiedenen Programmpunkten, für das leibliche Wohl ist gesorgt, teilweise Grillen und Stockbrotbacken in der Feuerschale für Kinder

(alle Angaben ohne Gewähr)

Termin:

10. NOK-Romantika am 03. September 2016

Das Lichterfest startet ab ca. 19:00 Uhr mit Beginn der Dämmerung. Jeder sollte eine Fackel, Laterne oder Taschenlampe mitbringen. Den Höhepunkt des Fests erleben Sie gegen 21:00 Uhr, wenn das traditionelle akustische Signal von den Besuchern gleichzeitig abgegeben wird: Machen Sie doch einfach mit und bringen Sie Tröten, Rasseln und Trillerpfeifen mit an den Kanal! Lichterfeste größtenteils ab 19:00 Uhr, mit verschiedenen Programmpunkten, für das leibliche Wohl ist gesorgt, teilweise Grillen und Stockbrotbacken in der Feuerschale für Kinder

mehr: Rendsburg Touristik


Landpartie – Kieler Förde

Unbenannt1Großstadtflair und Ostseestrand
Kurs auf Kiel! So – auf dem Wasserweg nämlich – landen viele Besucher zum ersten Mal in der Stadt: Auf einem der vielen Kreuzfahrtschiffe, die Kiel anlaufen, oder mit einer der Ostseefähren. Auf dem Weg nach Skandinavien ist die Stadt an der Förde meist nur ein kurzer Zwischenstopp. Das ist schade, denn Kiel hat viel zu bieten.

Immer und vor allem Wasser: Schließlich ist die Kieler Förde eine Ausbuchtung der Ostsee, durch Gletscherbewegungen in der letzten Eiszeit entstanden. Der Hafen mit den Kreuzfahrtterminals befindet sich im Zentrum der Stadt. Nur einen Steinwurf entfernt liegen Einkaufsstraßen mit kleinen Geschäften und Gastwirtschaften.Romantika am Nord-Ostsee-Kanal: Lichterfest zum neunten Mal!

Video NDR: Kurs auf Kiel!


sar

Ihre Spende hilft, Leben zu retten.

Rettung aus Seenot erfordert Können, Erfahrung, Mut. Und Ihre Spende. Ohne jegliche Steuergelder sind wir unabhängig vom Staat – für ein einziges Ziel: Die Rettung von Menschen aus Seenot. Unterstützen Sie die Seenotretter, die ihr eigenes Leben selbstlos für Andere einsetzen. Frei nach dem Motto: retten statt reden!


 Das alte Kiel ist nicht verloren – das Modell steht in der TMS, Heimat des Verein Maritimes Viertel – Kultur am Kanal e. V.

nikolai kleinEin Stück altes Kiel ist zur Zeit im Immobilien-Zentrum der Förde-Sparkasse in der Holstenstraße zu sehen. Mit Unterstützung des Vereins Maritimes Viertel – Kultur am Kiel-Kanal e. V., in dessen vom Verein genutzten Räumen die Ausstellung steht, präsentiert Modellbauer Kuntze Teile der dreidimensionalen Nachbildung des Kiel´s der 1920er Jahre.
Dreieinhalb Jahre lang bauten Langzeitarbeitslose im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit auf dem Gelände des Seefischmarkts die Kieler Altstadt so nach, wie sie sich den Kielern und ihren Besuchern um 1930 zeigte (wir berichteten). Zudem entstanden etliche Einzelmodelle wie die Levensauer Hochbrücke oder der Hauptbahnhof. Nun wird das Projekt, das vom Jobcenter Kiel zusammen mit der „inab Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH“ initiiert wurde, zum Ende September eingestellt.
Ideengeber und Anleiter des Projekts war der Modellbauer Jürgen Kuntze. Für ihn wie für die aktuell etwa 20 Teilnehmer kam das Ende völlig überraschend. „Die Teilnehmer waren immer begeistert und sehr engagiert dabei. Über das jetzt bevorstehende Ende sind alle bitter enttäuscht“, berichtete Kuntze fest, der vor der Frage stand, was nun mit den Modellen passieren soll.
„Wir haben erkannt, dass dringend ein Raum für dieses einmalige Projekt benötigt wird und wollen hier helfen“, sagte Mattsson. Und so zog das „Historische Kiel“ Mitte 2013, finanziert von der inab, von Wellingdorf in die Wik.
Hier in der Arkonastrasse 1, der Heimat des Verein Maritimes Viertel e. V., ist das „Alte Kiel“ von Jung und Alt zu bewundern. Anmeldung: Peter Mattsson, peter(at)mattsson.de oder 0151 21247791

Hier: Bilder auf flickr!


Die Ausstellung, die keiner sehen durfte!

verbot

Als hätte man es vorhergesehen: Betreten des Grundstücks verboten! Wie wahr …!

10 x 10 x 10 fotografische Annäherungen an das Maritime Viertel

shapeimage_210 Fotografinnen und Fotografen haben 10 besondere Orte innerhalb des Maritimen Viertels Kiel erkundet und stellen jeweils 10 Fotografien gemeinsam aus und warten auf Besucher, doch die Halle ist aus sicherheitstechnischen Gründen für die Öffentlichkeit nicht zugänglich! Hört, hört …!

So wird ehrenamtliches Engagement im Keime erstickt!

 

 


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Mit seinem Flair und maritimen Charme ist Kiel die Metropole in Schleswig-Holstein. Sie bietet seinen Gästen Stadtleben pur, mit tollen Shopping-, Kultur-, und Naturerlebnissen. Gehen Sie auf Entdeckungstour und genießen Sie Ihren Aufenthalt in der Fördestadt an der Ostsee.

Hier: Video Kulturmeilenfest 2013


wsc

Singing Wik (Fotos: www.maritimesviertel.de)

Die WIKER CHORVEREINIGUNG VON 1876 KIEL e.V. ist ein gemischter Chor und braucht Verstärkung

Wir freuen uns über jede Stimme, die mit uns übt und uns bei Konzerten unterstützt. Sie darf gerne noch jung und ungeübt sein – ältere und erfahrene Stimmen sind da. Notenkenntnisse sind keine Voraussetzung – auch wir müssen überwiegend ohne diese hilfreichen Kenntnisse auskommen. Sie wissen nicht ob Sie Sopran, Alt, Tenor oder Bass singen? Macht nichts – da hilft unser Chorleiter. Keine Angst: Niemand muss vorsingen!
Rufen Sie uns an, kommen Sie einfach mal zur Probe vorbei, schnuppern Sie ein paar Wochen Chorluft und Geselligkeit und wenn es Ihnen gefällt, werden Sie einfach Mitglied bei uns.

Wir proben jeden Dienstag von 19:45 Uhr bis 21:45 Uhr
im Polizei-Sportvereinsheim, Kappelner Str. 20.
Wir singen deutsche Volkslieder, Lieder aus früheren Epochen und in fremden Sprachen, weltliche und geistliche Lieder, aber auch Gospels – also Vielerlei!

siehe auch: www.wiker-chorvereinigung-kiel.de

PDF Icon … Poster, bitte verteilen und aushängen!  


Sie haben Fragen, Anregungen, Tipps oder Termine, oder Bemerkungen, dann schreiben Sie uns!

weg jpgPDF Icon Wegekarte  Maritimes Viertel – besser als alle Vorgänger – Bitte DRUCKEN, verteilen und und unbedingt weitergeben!

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